Mallorca und seine Sonnenstunden: reichlich in diesem Jahr

Dieser Sommer war ein heißer. Mit Temperaturen um die 40 Grad im August ließ es sich am Strand am besten aushalten. Wo sonst. Sonne, Sonne, Sonne und kaum Regen. Mallorca-Urlauber, die auf die Insel kamen, mussten gießen, gießen, gießen. Zumindest die, die eine Immobilie auf der Insel besitzen. Die Wärme hatte Mallorca fest im Griff.

Abendstimmung im Inselosten Mallorcas

Die Sonnenstunden auf der Urlaubsinsel können sich ohnehin auch im Winter sehen lassen. Im Februar und im März sind es im Schnitt gut und gerne sechs mit blauem Himmel und Kaffee auf der Terrasse. Im Mai erreichen wir locker Temperaturen um die 23 Grad.

Meteorologen formulieren in den Tabellen der Sonnentage für Mallorca im Juni Höchsttemperaturen von 27 Grad – aber es war auch schon wärmer. Vor allem in diesem Jahr, wo der sechste Monat des Jahres uns arg zum Schwitzen brachte. Der Juli und August, wenn die Insel voll ist, waren in diesem Jahr trocken und heiß. Durchweg Badewetter eben.

Jetzt, im Oktober, ist immer noch Bikinizeit auf der Insel. Das Wetter soll stabil bleiben bei 25 bis 28 Grad. Zumindest in den nächsten Tagen. Ende Oktober wird es leerer an den Stränden, denn im Ausland ist die Urlaubszeit vorbei. Dann verwandeln sich Mallorcas Strände im Inselosten wieder in ihre natürliche Schönheit.

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Flugzeug oder Fähre: Anreise nach Mallorca

Langsam neigt sich die Saison auf Mallorca dem Ende. Dennoch: Genug Besucher kommen immer noch auf die Insel und füllen die Strände. Viele Motorradfahrer und Autos sind unterwegs und genießen Mallorcas Natur, die nun, nach dem wirklich heißen Sommer, wieder grüner wird. Wer auf unserer Sonneninsel Station macht, kommt nicht immer mit dem Flieger. Oft genug „landet“ der Mallorca-Fan mit der Fähre in Palma de Mallorca oder aber in Alcudia – und bringt Motorrad oder Auto gleich mit hierher.

Messlatte für An- und Abreisen ist ganz sicher auch der Flughafen Son San Juan. Für den heutigen Tag werden 552 „Flugbewegungen“ gemeldet, damit werden über 93 000 Passagiere hierher befördert oder verlassen die Insel. Zahlreiche deutschsprachige Medien geben die aktuellen Zahlen regelmäßig bekannt.
Die Daten des Flughafens von Palma de Mallorca sind repräsentativ für alle, die mit dem großen Vogel kommen, aber viele Inselbesucher kommen natürlich mit ihrem eigenen Auto oder dem Motorrad. Viele von ihnen haben eine eigene Immobilie auf der Insel und möchten hier gerne mobil sein.

Bleiben die Kreuzfahrer, die mit den riesigen Pötten im Hafen von Palma ankommen und ihre Seereise genossen haben. Ein paar Tage ausspannen auf der Insel – was gibt es Schöneres.

Talayoten und Römer: Mallorcas Geschichte begann um 5000 vor Christus nicht am Ballermann

Ballermann, Sonne, Sand, Sangria: Unsere Sonneninsel ist mehr, denn sie hat Geschichte. Tauchen Sie ein in die alten Zeiten und besuchen Sie historische Sehenswürdigkeiten. Wussten Sie, dass die ersten Bewohner bereits um 5000 bis 4000 vor Christus auf Mallorca wohnten? Die meisten von ihnen sollen, so sagen Historiker, aus Frankreich gekommen sein. In den nächsten Jahrhunderten waren es vor allem Seefahrer, die sich als Jäger und Sammler ernährten, bescheiden Ackerbau betrieben und wahrscheinlich in den vielen Höhlen wohnten, die es bis heute noch auf der Insel gibt. Sie sind immer wieder beliebtes Ausflugsziel für Mallorca-Besucher.

Die talayotische Zeit begann um 1400 vor Christus und dauerte rund 600 Jahre. Erste Gebäude entstanden aus sehr grob behauenem Stein. Auch davon gibt es nach wie vor Erinnerungen an diese Epoche der Insel. Typisch für die Talayot-Bauten sind die konisch zulaufenden Türme. Die Bewohner pflegten erste Handelsbeziehungen zu anderen Inseln des Mittelmeeres und zum Festland, ebenso die Karthager, die wenig später kamen.

Immer noch in Teilen wie ganz früher: Mallorca und sein Meer

Ab 123 vor Christus übernahm die römische Regierung die Macht über die Insel – und Mallorca erlebte eine wirklich üppige Blütezeit, was den Handel und die Kultur betrifft. Palma und Alcudia, die beiden Städte, werden gegründet. Das wissen auch die arabischen Einwanderer zu schätzen, denn sie übernehmen ab 903 die Macht über Mallorca.

Bis König Jaume I., Herrscher von Aragon, auf der Insel ankam, seine Truppen flott machte und die Bevölkerung christianisierte. Am 31. Dezember 1229 war die Herrschaft der Muslimen damit beendet und Jaume I. legte den Grundstein für ein Bauwerk, das heute weltbekannt ist: die Kathedrale „La Seu“ in Palma. Das Ereignis wird bis heute am Silvestertag von den Bewohnern Palmas ausgiebig gefeiert. So bleiben lange zurück liegende Geschehen den Mallorquinern bis heute in Erinnerung.

Zahlreiche Königswechsel bestimmen die nächsten Jahrzehnte. Als Amerika entdeckt wur
de im Jahr 1492, ging es mit dem Aufschwung der Insel bergab, denn die Könige verlagern den Handel in Richtung Atlantik. Beim Unabhängigkeitskrieg Spaniens gegen Napoleon 1808 werden die Balearen von den Engländern unterstützt und Mallorca nimmt über 40000 Flüchtlinge vom Festland auf, so dass die Mittelmeerinsel mit Spanien seitdem eng verbunden ist.

Der französische Komponist Frederic Chopin kommt 1838 auf die Insel, wenige Jahre später Erzherzog Ludwig Salvador, so dass hier Menschen leben, die bis heute in aller Munde sind und Mallorca historisch bekannt machen. Nach dem spanischen Bürgerkrieg kommt der Maler Joan Miro nach Mallorca und arbeitet an seinen bis heute erhaltenen Skulpturen und Bildern.

Touristisch attraktiv wird Mallorca ab 1960, als der erste Flughafen 1956 fertig gestellt wurde. 1962 sind schon eine Million Touristen da. König Juan Carlos I. sorgt nach Franco für Demokratie in Spanien. 1983 werden die Balearen autonom, Hauptstadt wird Palma de Mallorca. 1992 zählt die Insel sechs Millionen Touristen, da der Flughafen ständig erweitert wurde, immer mehr Feriengäste kamen, Immobilien auf Mallorca begehrter wurden und die Kapazitäten sich damit vergrößerten.

Die „Murada von heute“ lebt das ganze Jahr

„Die Cala Murada ist irgendwie ein ganz besonderes Stückchen Insel der Ruhe. Ich verbrachte dort meine Ferien, fühlte mich wohl und konnte endlich einmal aufatmen und entspannen.“ So äußern sich viele Mallorca-Besucher, die der „Murada“ ihren Besuch abstatten, wieder nach Hause fahren – und gerne wiederkommen. Die schöne Bucht im Osten der Insel mit ihren schön gelegenen Immobilien ist für viele schnell zu einem neuen Stück Heimat geworden. Und so muss es auch in Zukunft sein.

Die Menschen, die hier (er)leben und genießen, dass Mallorca auch die „isla de la calma“ geblieben ist, sind begeistert von der schönen Landschaft, der breiten Bucht, dem gemütlichen Strand, der Herzlichkeit der Menschen. Nur wenige Kilometer von der zweitgrößten Stadt der Insel ,Manacor, hat sich seit den 80er Jahren schon fast ein Villenvorort Manacors entwickelt, der seinen besonderen Charme seitdem erhalten hat. Hier leben viele Menschen zwölf Monate im Jahr, denn sie lieben die Insel und bezeichnen die Murada als „Schatz des Ostens“.

Als sie sich entschlossen, hier zu bauen und damit für einige Wochen oder Monate im Jahr eine ganz individuelle Oase der Ruhe zu schaffen, hatten sie die Wahl zwischen kleineren Grundstücken in den den zahlreichen Kreiseln des Ortes oder aber in der Nähe des Torrente, der sich durch die ganze Bucht zieht und in Felanitx sein Ende findet. Immer aber kamen sie in den Genuss eines Einfamilienhauses, um „für sich zu sein“, Ruhe zu finden, eigene Ideen im Haus und im Garten verwirklichen zu können und damit die schönste Zeit des Jahres nach eigenem Gutdünken verbringen zu können. Immer waren und sind sie aber auch Teil der Gemeinschaft, die sich hier etabliert hat.

Gemeinschaft, Kommunikation, das Eins-Sein in einem Vorort in exponierter Lage direkt an der Küste: Das war vor gut dreißig Jahren so geplant, so ist es bis heute. Die Infrastruktur der Gemeinde und die geplante Bebauung verfolgte von Anfang an das Ziel, ein Miteinander zu schaffen, ohne seine eigenen Wünsche und Bedürfnisse aus den Augen zu verlieren. Wer Geselligkeit liebt und Gespräche sucht, ist deshalb in der kleinen Parkanlage mit Kinderspielplatz und Minigolf stets willkommen.

Sportliche Aktivitäten gibt es direkt vor Ort. Tennisplatz (mit Flutlicht), Fußballplatz, Bouleplatz: Die Murada-Gäste können das Leder kicken, die Kugel platzieren und den Ball schlagen –alles in unmittelbarer Nähe ihres Hauses.

Im Gebäude der „Asociaciòn de los vecinos“, dem Nachbarschaftsverein, befinden sich außerdem ein Arzt, eine Post und eine privat geführte Bücherei, die Leseratten mit einem guten Sortiment versorgt. Leckeres essen, kühles Trinken und die Küche kalt lassen: Zehn Restaurants und Bars empfehlen sich mit verschiedenen Angeboten. Während in anderen Buchten oft alle Restaurants im Winter ihre Türen schließen, sind in der Murada zwei s das ganze Jahr geöffnet. Zwei Supermärkte machen das Einkaufen bequem und der kleine Wochenmarkt immer donnerstags hält Frisches bereit. Nach dem Willen der Bucht-Bewohner kann er ruhig noch wachsen.

Die Entwicklung der letzten Jahre ist ganz ohne Zweifel ein Zeichen dafür, dass die Murada zwölf Monate im Jahr lebt. Und die Menschen leben hier mit ihr. Denn, wie gesagt: Die schöne Bucht im Osten der Insel ist für viele schnell zu einem neuen Stück Heimat geworden. Das ganze Jahr. Und so muss es auch in Zukunft sein.

Junipero Serra: berühmter Sohn des kleinen Städtchens Petra in Mallorcas Inselosten lebt bis heute in der Erinnerung weiter

Den kleinen Ort namens Petra auf Mallorca kennen Einheimische gut und auch in jedem Reiseführer wird er erwähnt, was nicht wundert, denn Petra ist sehr idyllisch. Aber Petra hat auch, man sollte es nicht glauben, ein Stück internationalen Hintergrund. Denn hier hat der Missionar Junipero Serra gewohnt –und er ist der Gründer der Städte San Francisco, San Diego, Santa Barbara und Los Angeles.

Junipero Serra wurde hier im Inselosten Mallorcas geboren und wanderte 1747 nach Kalifornien aus. Dort war er sehr rührig, indem er die Missions-Stationen gründete, die heute riesige Metropolen Amerikas sind. Aus Mallorca ist er, obwohl lange Zeit seitdem ins Land ging, nicht ganz verschwunden, denn sein Geburtshaus steht noch stolz in der Stadt. Und nicht zuletzt erinnert seine Büste, die im Kapitol von Washington D.C. steht, an einen Mann, der einmal aus Südeuropa kam und auf dem fernen Kontinent viel leistete.

Petras flache Landschaft ist typisch mallorquin. Hier lieben nach wie vor viele Einheimische, doch auch viele, die ein Ferienhaus auf Mallorca mieten, fahren gerne hierher, denn der Inselosten ist wirklich landschaftlich schön.