Cala Sa Nau: ruhiger Badespaß im Inselosten Mallorcas

Sommer, Sonne. Bevorzugen Sie eine kleine Bucht in der Nähe eines schönen Städtchen, in der Sie die warmen Stunden genießen, um anschließend einen Bummel durch einen lebhaften Ort zu unternehmen? Fahren Sie doch einmal in die „Cala Sa Nau“ im Inselosten Mallorcas. Sie fahren, von Manacor aus, Richtung Cala D’Or und kommen durch den ruhigen Ort S’Horta. Dort finden Sie eine Ausschilderung nach links Richtung Cala Ferrera. Der folgen Sie, bis sie einige Minuten später auf der linken Seite die Zufahrt zur „Cala Sa Nau“ finden.

Badespaß auch im Herbst in Mallorcas Inselosten

Die Bucht ist wirklich klein mit einer Länge von 50 Metern, aber dafür geht sie immerhin 70 Meter in die Tiefe. Feiner weißer Sand wartet auf Sie. Liegestühle und Sonnenschirme kann man leihen. Auch eine kleine Strandbar versorgt Sie mit Essen und Trinken. Natürlich gibt es auch eine Strandwacht, die für Sicherheit sorgt.

Von dort ist es nur wenige Minuten mit dem Auto in die „goldene Bucht“ namens Cala D’Or. Sie finden hier Bars, Restaurants, Geschäfte. Den großen Teil davon in einer Fußgängerzone, die in der Saison wirklich belebt ist. Das Nachtleben ist hier ganz aktiv.

Portopetro: kleiner Yachthafen im Inselosten mit viel Gemütlichkeit

Mallorcas Häfen sind in den Sommermonaten bestens besucht. Und das nicht nur wegen der Nautikfreunde. Im beschaulichen Inselosten empfehlen wir Ihnen Portopetro. Der Hafen liegt ganz in der Nähe von Cala D’Or und ist klein und fein. Wer hier eine der feinen Immobilien auf Mallorca besitzt und mit dem Boot einläuft, hat einen tollen Yachthafen gefunden, um die vielen kleinen Buchten des Inselostens anzufahren und in Richtung Südküste zu fahren.

Machen Sie einen kleinen Abstecher in die allseits bekannte „Goldene Bucht“ namens Cala d’Or , dann schippern Sie weiter Richtung Cala Mondragó, Cala Figuera und Cala Santanyi. Ob mit dem Auto oder dem Schiff: Wenn man erst im Süden der Insel ist, bieten sich Ausflüge zu weiteren benachbarten Buchten an. Es ist nicht weit bis zum Es-Trenc-Strand, der von vielen als der schönste Naturstrand der Insel bezeichnet wird. Außerdem geht es von dort zur südlichsten Spitze Mallorcas, nach Ses Salines mit seinem Cap.

Portopetro sieht, trotz des Tourismus, immer noch wie ein ganz natürlicher Hafen aus. Die Fischerboote schaukeln im nördlichen Teil des Beckens. 258 Liegeplätze stehen im „Club Nautic Portopetro“ zur Verfügung, davon sind 53 Mietplätze. Nicht nur die Bootsbesitzer, die hier einen Platz am Hafen haben, besuchen gerne die Restaurants und Bars, die selten überlaufen sind.

Direkt mit Blick auf das Wasser können Sie hier anspruchsvoll, aber auch typisch mallorquin speisen und einen Bummel durch den kleinen Ort mit seiner ruhigen Atmosphäre genießen. Er hat immer noch seine Ursprünglichkeit bewahrt.

Lamm gehört zu Mallorcas kulinarischen Spezialitäten

In den westlichen europäischen Ländern gehört das Lammfleisch wegen seines recht hohen Preises eher zum Luxusfleisch. Nicht so auf Mallorca. Wie Spanferkel oder Kaninchen hat das Lamm ganzjährig Saison und ist nicht teuer. Ein Lammragout mit Gemüsen ist ein deftiger „Eintopf“, der einfach zuzubereiten ist.

Für vier Personen benötigen sie ein Kilo Lammfleisch, das in mundgerechte Stücke geschnitten sein sollte. Sie lassen das mit einer zerdrückten Knoblauchzehe rund eine halbe Stunde ruhen, damit das Fleisch das Knoblaucharoma annimmt. Dann das Lamm mit etwas Olivenöl aus Mallorca in einer Pfanne anbraten, bis es goldgelb ist. In der Zeit können Sie rund 250 Gramm Möhren in Scheiben schneiden und dann zum Fleisch geben. Füllen Sie all das in eine größere Kasserolle, denn es kommen noch weitere Zutaten hinzu.

Schneiden Sie eine Zwiebel in kleine Stücke und braten Sie diese in der Pfanne an. Zum Fleisch geben. Etwas Petersilie und Knoblauch in einem Mörser mit einem Schuss Weißwein zerkleinern und gut vermengen, in die Kasserolle geben. Schneiden Sie rund eineinhalb Kilo festkochende Kartoffeln in Würfel, ebenfalls in einer Pfanne leicht anbraten und dann zu den anderen Zutaten geben. Mit Wasser bedecken und langsam köcheln lassen, bis alle Zutaten gar sind.

Nautikfreunde in Palma: internationale Prominenz an Bord

Palmas Hafen zeigt sich kosmopolitisch. Egal, ob sie von der Wasserseite oder der Landseite kommen. Europaweit in aller Munde ist der „Real Club Nautico de Palma“. Hier läuft, vor allem in den Sommermonaten, die internationale Prominenz auf Mallorca ein.

Mallorcas Yachthäfen: Jede Menge PS unter’m Kiel

Entsprechend schick ist der Yachthafen von Palma mit seinem niveauvollen Club, in dem sich die Bootsbesitzer treffen, um schöne Stunden auf der Sonneninsel zu verbringen. Machen Sie einen Ausflug auch auf die Mole ganz in der Nähe und besuchen Sie dort die große Fischauktionshalle Mallorcas. Kleine und große Segler, kleine und große Motorboote: Mit 996 Liegeplätzen ist der Club ein wirklich großer Tummelplatz und Treffpunkt für Stammgäste. 300 Mietplätze gibt es für gelegentliche Mallorca-Besucher, die mit dem „Schiff“ kommen. Die vielen Yachthäfen Mallorcas sind für Nautikfreunde Anlass genug, auf unsere schöne Insel zu kommen.

Radprofi Marcel Wüst und die Cala Murada: In seiner Heimat im Inselosten Mallorcas sitzt er fest im Sattel

Die Cala Murada hat ihre Türen immer geöffnet. Für die Menschen, die dort leben. Für die Gäste, die sie besuchen. Für ein Gefühl, zu Hause zu sein. Radsportprofi Marcel Wüst ist auf die Murada total „abgefahren“. Seine Zielgerade führte ihn 2008 an die Ostküste und damit zur „Casa Ciclista“, die dem Motto folgt: „At home mit Marcel Wüst“.

„Los Alamos“ in der Via Andorra 423 heißt das Haus, dass Marcel Wüst seine spanische Heimat bietet. „Irgendwie“, so sagt er schmunzelnd, „sind wir hier eine WG für Radsportfreunde, die auf dem Sattel die Insel erobern möchten.“ Die Casa Ciclista bietet deshalb ihren Gästen ein Leihrad, Testlaufräder und Radtouren an, aber auch Übernachtung, Verpflegung, Getränke. Kommunikation. Denn: „Es geht nicht nur ums Radfahren, es geht auch um Geselligkeit, Gemeinsamkeit, Gespräche. Eben ein Miteinander, wie es in der Cala Murada gern gesehen ist.

Ihre Hoch-Zeit haben die Radsportfreunde stets zum Jahresanfang: Von Februar bis in den Mai hinein sind sie sportliche Verkehrsteilnehmer, die auf der Insel unterwegs sind. Und jetzt, im September, kommen sie wieder. Inselfreunde, die eine Immobilie auf Mallorca besitzen, sind oft rührige Sportler und gerne mit dem Zweirad unterwegs, denn: Mallorca ist seit vielen Jahren als Eldorado für „Pedalritter“ bekannt.

Promis und Hobby-Fahrer trainieren hier, um ihre Kondition zu steigern, ihre Taktik bei Rennen zu verbessern. Oder um einfach nur an der „frischen Luft“ Aktivurlaub zu machen. „Radsporturlaub, das ist im Casa Ciclista was für Genussfahrer, die gerne unterwegs sind, ein bisschen Fahrrad fahren möchten und gerne eine Pause beim café con leche mittags in der Sonne machen“, sagt Wüst.

Wer hingegen an seinen „Cyling Camps“ teilnimmt, ist meist ein ambitionierter Rennradfahrer, der Neues lernen möchte für zu Hause, indem er seine Trainingsmethodik verbessert, in Sachen Radtechnik über den Tellerrand schaut und mit Marcel Wüst in privatem Ambiente lernt. Radsportseminare und Trainingslager: Jeder, der gerne auf dem Sattel unterwegs ist, kann an Camps, Kursen, Workshops teilnehmen. „Wir sind mittlerweile auf der Insel bekannt, denn viele kommen vorbei, um zu sehen, was wir hier im schönen Osten der Insel zu bieten haben.“

In den Inselosten kam Marcel Wüst im Jahr 2008. 1996 war er zum ersten Mal auf Mallorca, an der Playa de Palma, im Hotel. Zum Radfahren. Mit dem Festina-Team war er ein Jahr später auf der Insel unterwegs und wohnte auf einer Finca in der Cala Llombards in der Nähe von Santanyi. Er organisierte hier Radfahrcamps – und sah Jahre später das Haus in der Cala Murada. „Der Südosten gefällt mir, denn hier ist es ruhig, die Murada hat was Familienfreundliches, wir sind nah am Meer und große Hotels sind in weiter Ferne. Und für mich war die Casa Ciclista eine neue Herausforderung.“ Im März 2009 wurde die Einweihung gefeiert.

Marcel Wüst hat sportlich eine erfolgreiche Vita. Von 1989 bis 2001 nahm er zweimal an der Tour de France teil, viermal an der Giro d’Italia, sechs Spanienrundfahrten wurden absolviert. Resümee: 14 Etappensiege bei diesen Rennen, 110 Siege als Radprofi. Eine ansehnliche Profi-Karriere, die vor zehn Jahren mit einem Sturz ihr Ende fand.

Dafür fand die“Casa Ciclista“ ihren Anfang in der Cala Murada. Mit Marcel Wüst an der Spitze. Aber, wie gesagt: Da geht es nicht nur um Sport.