Der Inselosten feiert: Paprika-Fira in Felanitx am 21. Oktober

Was wäre die Insel Mallorca ohne seine Firas und Fiestas. Eine Fira rund um das rote, gelbe und grüne schmackhafte Gemüse findet am 21. Oktober in Felanitx im Inselosten statt. Ob in Pulverform, ganz roh oder in leckeren Gerichten der Saison: Die pimientos verdes und rojos, die grünen und roten Paprikaschoten, stehen dann in dem Örtchen mit seinen schönen alten Wassertürmen einen Tag absolut im Mittelpunkt der Gaumenfreuden.

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Ein Wunderblumengewächs: Mallorcas Farbenpracht der Bougainvillea

Sie rankt üppig an Hauswänden und Säulen, begeistert in weißen, violetten, orangen, rosa und roten Blütenmeeren und trägt ihrem Namen wegen ihrer Blühbereitschaft alle Ehre: die Bougainvillea, die zu den Wunderblumengewächsen gehört. In subtropischen Gebieten aller Art gedeiht sie auf das prächtigste – bis hinein in den Mittelmeerraum. Und damit natürlich auch auf unserer Sonneninsel Mallorca. Die Pflanze ziert idyllische Immobilien an der Ostküste und ist ein wahrer Augentraum. Den Namen hat die rankende Pflanz, die sich an Mauern und Zäunen bestens macht, von ihrem Entdecker Louis Antoine de Bougainville.

Ziert Mallorcas Immobilien: die Bougainvillea

Welch schöne Blüten die Bougainvillea hat: Wer das sagt, der irrt. Die bunten Blätter sind keine Blütenblätter, sondern Hochblätter ähnlich wie beim Weihnachtsstern oder Christusstern. Ursprünglich besaß sie violette Hochblätter, aber durch zahlreiche Züchtungen wurde die Farbpalette immer größer. Als Drillingsblume ist sie deshalb bekannt, da jeweils drei winzig kleine Blüten eine Einheit bilden, die wiederum von den farbigen Hochblättern umgeben sind.

Ein bisschen Stütze braucht die Bougainvillea, wenn sie an einer Mauer oder Säule gut gedeihen kann, denn sie klammert nicht von allein. Also: Ein Spalier aufzustellen ist unumgänglich. Bei guter Pflege wird sie gut und gerne um die fünf Meter hoch. Regen haben die Hochblätter nicht gerne. Die Pflanze verliert dann schnell ihre Blütenpracht. Bester Standort ist an einer Wand im Süden – am besten vor Regen geschützt und dort, wo Mauern Wärme spenden, denn die kann sie gut vertragen.

Viel Wasser braucht die Bougainvillea nicht, aber der Ballen der Wurzel sollte dennoch genug Feuchtigkeit bekommen, damit die Pflanze üppig blüht. Bekommt sie nicht genug Nass von unten, wirft sie ihre Blätter ab – und wartet einfach auf die nächste Wassergabe, um erneut Blüten zu erzeugen. Den Winter mag die Pflanze nicht so gerne und reagiert schnell mit kahlen Ästen, die bei älteren Pflanzen oft genug recht knöcherig werden. Gegen ein bisschen Frost hat sie nichts einzuwenden, aber lange Kälteperioden mag sie nicht. Deshalb hat sie in Westeuropa schlechte Chancen, gut zu wachsen. Unser Mallorca-Klima weiß sie wegen der wenigen Kältetage und der vielen Sonnentage aber zu schätzen.

Cala Sa Nau: ruhiger Badespaß im Inselosten Mallorcas

Sommer, Sonne. Bevorzugen Sie eine kleine Bucht in der Nähe eines schönen Städtchen, in der Sie die warmen Stunden genießen, um anschließend einen Bummel durch einen lebhaften Ort zu unternehmen? Fahren Sie doch einmal in die „Cala Sa Nau“ im Inselosten Mallorcas. Sie fahren, von Manacor aus, Richtung Cala D’Or und kommen durch den ruhigen Ort S’Horta. Dort finden Sie eine Ausschilderung nach links Richtung Cala Ferrera. Der folgen Sie, bis sie einige Minuten später auf der linken Seite die Zufahrt zur „Cala Sa Nau“ finden.

Badespaß auch im Herbst in Mallorcas Inselosten

Die Bucht ist wirklich klein mit einer Länge von 50 Metern, aber dafür geht sie immerhin 70 Meter in die Tiefe. Feiner weißer Sand wartet auf Sie. Liegestühle und Sonnenschirme kann man leihen. Auch eine kleine Strandbar versorgt Sie mit Essen und Trinken. Natürlich gibt es auch eine Strandwacht, die für Sicherheit sorgt.

Von dort ist es nur wenige Minuten mit dem Auto in die „goldene Bucht“ namens Cala D’Or. Sie finden hier Bars, Restaurants, Geschäfte. Den großen Teil davon in einer Fußgängerzone, die in der Saison wirklich belebt ist. Das Nachtleben ist hier ganz aktiv.

Portopetro: kleiner Yachthafen im Inselosten mit viel Gemütlichkeit

Mallorcas Häfen sind in den Sommermonaten bestens besucht. Und das nicht nur wegen der Nautikfreunde. Im beschaulichen Inselosten empfehlen wir Ihnen Portopetro. Der Hafen liegt ganz in der Nähe von Cala D’Or und ist klein und fein. Wer hier eine der feinen Immobilien auf Mallorca besitzt und mit dem Boot einläuft, hat einen tollen Yachthafen gefunden, um die vielen kleinen Buchten des Inselostens anzufahren und in Richtung Südküste zu fahren.

Machen Sie einen kleinen Abstecher in die allseits bekannte „Goldene Bucht“ namens Cala d’Or , dann schippern Sie weiter Richtung Cala Mondragó, Cala Figuera und Cala Santanyi. Ob mit dem Auto oder dem Schiff: Wenn man erst im Süden der Insel ist, bieten sich Ausflüge zu weiteren benachbarten Buchten an. Es ist nicht weit bis zum Es-Trenc-Strand, der von vielen als der schönste Naturstrand der Insel bezeichnet wird. Außerdem geht es von dort zur südlichsten Spitze Mallorcas, nach Ses Salines mit seinem Cap.

Portopetro sieht, trotz des Tourismus, immer noch wie ein ganz natürlicher Hafen aus. Die Fischerboote schaukeln im nördlichen Teil des Beckens. 258 Liegeplätze stehen im „Club Nautic Portopetro“ zur Verfügung, davon sind 53 Mietplätze. Nicht nur die Bootsbesitzer, die hier einen Platz am Hafen haben, besuchen gerne die Restaurants und Bars, die selten überlaufen sind.

Direkt mit Blick auf das Wasser können Sie hier anspruchsvoll, aber auch typisch mallorquin speisen und einen Bummel durch den kleinen Ort mit seiner ruhigen Atmosphäre genießen. Er hat immer noch seine Ursprünglichkeit bewahrt.

Lamm gehört zu Mallorcas kulinarischen Spezialitäten

In den westlichen europäischen Ländern gehört das Lammfleisch wegen seines recht hohen Preises eher zum Luxusfleisch. Nicht so auf Mallorca. Wie Spanferkel oder Kaninchen hat das Lamm ganzjährig Saison und ist nicht teuer. Ein Lammragout mit Gemüsen ist ein deftiger „Eintopf“, der einfach zuzubereiten ist.

Für vier Personen benötigen sie ein Kilo Lammfleisch, das in mundgerechte Stücke geschnitten sein sollte. Sie lassen das mit einer zerdrückten Knoblauchzehe rund eine halbe Stunde ruhen, damit das Fleisch das Knoblaucharoma annimmt. Dann das Lamm mit etwas Olivenöl aus Mallorca in einer Pfanne anbraten, bis es goldgelb ist. In der Zeit können Sie rund 250 Gramm Möhren in Scheiben schneiden und dann zum Fleisch geben. Füllen Sie all das in eine größere Kasserolle, denn es kommen noch weitere Zutaten hinzu.

Schneiden Sie eine Zwiebel in kleine Stücke und braten Sie diese in der Pfanne an. Zum Fleisch geben. Etwas Petersilie und Knoblauch in einem Mörser mit einem Schuss Weißwein zerkleinern und gut vermengen, in die Kasserolle geben. Schneiden Sie rund eineinhalb Kilo festkochende Kartoffeln in Würfel, ebenfalls in einer Pfanne leicht anbraten und dann zu den anderen Zutaten geben. Mit Wasser bedecken und langsam köcheln lassen, bis alle Zutaten gar sind.