In Ruhe und Gemütlichkeit: die Cala Bona im Inselosten Mallorcas

Die „Gute Bucht“: So heißt die „Cala Bona“ im nördlichen Inselosten Mallorcas. Kenner der Insel wissen das kleine Örtchen mit seinem kleinen Hafen sehr zu schätzen, denn beides hat seinen ursprünglichen Charme bewahrt. Gemütlichkeit und Ruhe: Beides herrscht hier bis heute vor trotz einiger Touristen, die eine Bootstour unternehmen.

Und die ist ausgesprochen abwechslungsreich, denn der Inselosten ist für seine vielen kleinen und ruhigen Buchten inselweit bekannt. Der Küstenabschnitt zwischen Cala Millor, das einen wirklich langen Sandstrand hat, und Portocolom ganz im südlichen Bereich ist für Nautikfreunde attraktiv, denn hier kann man Tage damit verbringen, von einem Hafen, von einer Bucht zur nächsten zu fahren. Und den Sommer genießen.

Der Hafen von Cala Bona verfügt lediglich über 187 Liegeplätze und 18 Mietplätze. Wer von Bord gehen und ein Sonnenbad am Strand genießen möchte, hat es nicht weit, denn der Sandstrand schließt sich direkt an den Hafen an. Cala Bona verfügt direkt in Hafennähe über viele Restaurants und Bars. Das nahe gelegene Cala Millor ist weitaus größer mit seiner langen Fußgängerzone. Weit ist es auch nicht bis S’Illot, das im alten Teil immer noch an alte Fischerzeiten erinnert .

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Mallorca im Spätsommer: blauer Himmel und 24 Grad im Meer

So blau wie der Himmel ist an diesem Wochenende das Meer rund um Mallorca. Wir erlebten in diesem Jahr einen ganz besonders warmen September mit einer Wassertemperatur von immerhin runden 24 Grad. Und wir genießen hier gerade ein wunderbares Spätsommerwetter, obwohl der Herbst kalendarisch ja schon längst Einzug gehalten hat. Da bietet sich ein ausgiebiger Spaziergang am Strand an. An unserer schönen Ostküste.

Super-Spaziergang: Strand an der Ostküste Mallorcas

Waren Sie schon einmal in S’Illot? In diesem schönen Fischerörtchen mit den Klippen, an denen die mallorquinischen Fischerboote liegen? Der Blick auf den ruhigen Strand, die Steinformationen am Wegesrand, die bizarren Bäume und die Gischt des Meeres – all das wird Sie auch jetzt um diese Jahreszeit begeistern.

Von S’Illot kann man, ganz bequem, bis Sa Soma wandern, das jetzt in der Nebensaison schon wieder etwas ruhiger ist. Aber Angler wissen das zu schätzen und werfen die Leine aus. Weiter geht es, wenn man gut zu Fuß ist, nach Cala Millor, das mit Sa Coma durch ein großes Naturschutzgebiet verbunden ist. Mittendrin befindet sich das „Castell de sa Punta de n’Amer“, das zu den zahlreichen Wachtürmen gehört, die Mallorca früher vor Überfällen durch Piraten schützen sollten. Es wurde 1696 fertig gestellt und ist eines der wenigen Gebäude, die sich in dem langläufigen Naturschutzgebiet befinden.

Wer einen Spaziergang im Naturschutzgebiet unternehmen möchte, sollte auf den ausgewiesenen Wegen bleiben. Grillen und Feuer sind verboten. Auch das Quad-Fahren – auch wenn es hier noch so viel Spaß machen würde. Der Weg von Sa Coma zum alten Wehrturm ist rund 1500 Meter, von Cala Millor aus ist es etwas kürzer. Der Weg zum Castell ist in Sa Coma und in Cala Millor ausgeschildert.