Radprofi Marcel Wüst und die Cala Murada: In seiner Heimat im Inselosten Mallorcas sitzt er fest im Sattel

Die Cala Murada hat ihre Türen immer geöffnet. Für die Menschen, die dort leben. Für die Gäste, die sie besuchen. Für ein Gefühl, zu Hause zu sein. Radsportprofi Marcel Wüst ist auf die Murada total „abgefahren“. Seine Zielgerade führte ihn 2008 an die Ostküste und damit zur „Casa Ciclista“, die dem Motto folgt: „At home mit Marcel Wüst“.

„Los Alamos“ in der Via Andorra 423 heißt das Haus, dass Marcel Wüst seine spanische Heimat bietet. „Irgendwie“, so sagt er schmunzelnd, „sind wir hier eine WG für Radsportfreunde, die auf dem Sattel die Insel erobern möchten.“ Die Casa Ciclista bietet deshalb ihren Gästen ein Leihrad, Testlaufräder und Radtouren an, aber auch Übernachtung, Verpflegung, Getränke. Kommunikation. Denn: „Es geht nicht nur ums Radfahren, es geht auch um Geselligkeit, Gemeinsamkeit, Gespräche. Eben ein Miteinander, wie es in der Cala Murada gern gesehen ist.

Ihre Hoch-Zeit haben die Radsportfreunde stets zum Jahresanfang: Von Februar bis in den Mai hinein sind sie sportliche Verkehrsteilnehmer, die auf der Insel unterwegs sind. Und jetzt, im September, kommen sie wieder. Inselfreunde, die eine Immobilie auf Mallorca besitzen, sind oft rührige Sportler und gerne mit dem Zweirad unterwegs, denn: Mallorca ist seit vielen Jahren als Eldorado für „Pedalritter“ bekannt.

Promis und Hobby-Fahrer trainieren hier, um ihre Kondition zu steigern, ihre Taktik bei Rennen zu verbessern. Oder um einfach nur an der „frischen Luft“ Aktivurlaub zu machen. „Radsporturlaub, das ist im Casa Ciclista was für Genussfahrer, die gerne unterwegs sind, ein bisschen Fahrrad fahren möchten und gerne eine Pause beim café con leche mittags in der Sonne machen“, sagt Wüst.

Wer hingegen an seinen „Cyling Camps“ teilnimmt, ist meist ein ambitionierter Rennradfahrer, der Neues lernen möchte für zu Hause, indem er seine Trainingsmethodik verbessert, in Sachen Radtechnik über den Tellerrand schaut und mit Marcel Wüst in privatem Ambiente lernt. Radsportseminare und Trainingslager: Jeder, der gerne auf dem Sattel unterwegs ist, kann an Camps, Kursen, Workshops teilnehmen. „Wir sind mittlerweile auf der Insel bekannt, denn viele kommen vorbei, um zu sehen, was wir hier im schönen Osten der Insel zu bieten haben.“

In den Inselosten kam Marcel Wüst im Jahr 2008. 1996 war er zum ersten Mal auf Mallorca, an der Playa de Palma, im Hotel. Zum Radfahren. Mit dem Festina-Team war er ein Jahr später auf der Insel unterwegs und wohnte auf einer Finca in der Cala Llombards in der Nähe von Santanyi. Er organisierte hier Radfahrcamps – und sah Jahre später das Haus in der Cala Murada. „Der Südosten gefällt mir, denn hier ist es ruhig, die Murada hat was Familienfreundliches, wir sind nah am Meer und große Hotels sind in weiter Ferne. Und für mich war die Casa Ciclista eine neue Herausforderung.“ Im März 2009 wurde die Einweihung gefeiert.

Marcel Wüst hat sportlich eine erfolgreiche Vita. Von 1989 bis 2001 nahm er zweimal an der Tour de France teil, viermal an der Giro d’Italia, sechs Spanienrundfahrten wurden absolviert. Resümee: 14 Etappensiege bei diesen Rennen, 110 Siege als Radprofi. Eine ansehnliche Profi-Karriere, die vor zehn Jahren mit einem Sturz ihr Ende fand.

Dafür fand die“Casa Ciclista“ ihren Anfang in der Cala Murada. Mit Marcel Wüst an der Spitze. Aber, wie gesagt: Da geht es nicht nur um Sport.

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Mit dem Rad durch den Inselosten: schöne Touren rund um Manacor

Wir im Inselosten geben uns sportlich. Selbst in der Stadt. Jetzt, im Sommer, sind die „Läufer“ wieder auf Bürgersteigen und auf dem Land unterwegs. Egal ob in Manacor, in Porto Christo oder in den vielen Buchten wie der Cala Murada. Vor der Abendessenszeit machen sich die Mallorquiner auf den Weg, um zu laufen. Das hält fit, stärkt die Kondition und nicht zuletzt den Kreislauf. Und davon konnten wir in der letzten Woche eine Menge gebrauchen, denn die Afrika-Winde kamen heiß auf der Sonneninsel an und bescherten uns Temperaturen, die flugs über die 40-Grad-Marke kletterten.

Mit dem Rad zu den schönen Buchten im Inselosten. Start: Manacor

Aber Manacor und seine Umgebung kann man abends, wenn es kühler ist, auch bestens mit dem Rad erkunden, denn unsere Landschaft im Inselosten ist bemerkenswert schön. Die Touristeninformation der Möbelstadt, die leicht auf dem Platz „Ram Llull“ zu finden ist, empfiehlt fünf ganz besondere Radtouren, die alle leicht zu bewältigen sind, denn in der eher flachen Landschaft des Inselostens geht es nicht gemeingefährlich hoch hinaus.

Ab an die Küste mit den schönen Buchten Cala Murada, Cala Romantica, Cala Anguila, Cala Mandia: Immerhin knappe 30 Kilometer stehen auf dem Radwegeplan, um die schönen Calas der Gemeinde ganz sportlich zu besuchen. Und einem Sprung ins Meer zur Abkühlung steht ja nichts im Wege. Also: Badehose und Bikini einpacken. Radtour zwei führt in die Richtung des Cami dels Presos und damit in die kleinen Wege rund um die Carretera a Cales de Mallorca. Ganz hügelig präsentiert sich Manacors „Stadtteil“ Sa Vall. Landschaftlich schön, ohne Frage. Sie fahren vorbei am Rotana-Golfhotel und kommen wenige Kilometer später in das malerische Tal „Sa Vall“.

Porto Christo liegt rund zehn Kilometer von Manacor entfernt, ist aber dennoch der Hafen der Möbelstadt und gehört damit zum Gemeindegebiet. Sie drehen die Runde über St. Llorenc des Cardessar, fahren dort weiter nach Manacor und dann nach Porto Christo. Genießen Sie die Ausflüge auf dem Sattel, sehen Sie, wie traumhaft ruhig die Immobilien im Inselosten eingebettet in die Landschaft liegen. Und vergessen Sie die Kamera nicht, denn Schafherden, Ziegenherden und jede Menge Flora und Fauna sind eine wahre Mallorca-Pracht.

Die „Murada von heute“ lebt das ganze Jahr

„Die Cala Murada ist irgendwie ein ganz besonderes Stückchen Insel der Ruhe. Ich verbrachte dort meine Ferien, fühlte mich wohl und konnte endlich einmal aufatmen und entspannen.“ So äußern sich viele Mallorca-Besucher, die der „Murada“ ihren Besuch abstatten, wieder nach Hause fahren – und gerne wiederkommen. Die schöne Bucht im Osten der Insel mit ihren schön gelegenen Immobilien ist für viele schnell zu einem neuen Stück Heimat geworden. Und so muss es auch in Zukunft sein.

Die Menschen, die hier (er)leben und genießen, dass Mallorca auch die „isla de la calma“ geblieben ist, sind begeistert von der schönen Landschaft, der breiten Bucht, dem gemütlichen Strand, der Herzlichkeit der Menschen. Nur wenige Kilometer von der zweitgrößten Stadt der Insel ,Manacor, hat sich seit den 80er Jahren schon fast ein Villenvorort Manacors entwickelt, der seinen besonderen Charme seitdem erhalten hat. Hier leben viele Menschen zwölf Monate im Jahr, denn sie lieben die Insel und bezeichnen die Murada als „Schatz des Ostens“.

Als sie sich entschlossen, hier zu bauen und damit für einige Wochen oder Monate im Jahr eine ganz individuelle Oase der Ruhe zu schaffen, hatten sie die Wahl zwischen kleineren Grundstücken in den den zahlreichen Kreiseln des Ortes oder aber in der Nähe des Torrente, der sich durch die ganze Bucht zieht und in Felanitx sein Ende findet. Immer aber kamen sie in den Genuss eines Einfamilienhauses, um „für sich zu sein“, Ruhe zu finden, eigene Ideen im Haus und im Garten verwirklichen zu können und damit die schönste Zeit des Jahres nach eigenem Gutdünken verbringen zu können. Immer waren und sind sie aber auch Teil der Gemeinschaft, die sich hier etabliert hat.

Gemeinschaft, Kommunikation, das Eins-Sein in einem Vorort in exponierter Lage direkt an der Küste: Das war vor gut dreißig Jahren so geplant, so ist es bis heute. Die Infrastruktur der Gemeinde und die geplante Bebauung verfolgte von Anfang an das Ziel, ein Miteinander zu schaffen, ohne seine eigenen Wünsche und Bedürfnisse aus den Augen zu verlieren. Wer Geselligkeit liebt und Gespräche sucht, ist deshalb in der kleinen Parkanlage mit Kinderspielplatz und Minigolf stets willkommen.

Sportliche Aktivitäten gibt es direkt vor Ort. Tennisplatz (mit Flutlicht), Fußballplatz, Bouleplatz: Die Murada-Gäste können das Leder kicken, die Kugel platzieren und den Ball schlagen –alles in unmittelbarer Nähe ihres Hauses.

Im Gebäude der „Asociaciòn de los vecinos“, dem Nachbarschaftsverein, befinden sich außerdem ein Arzt, eine Post und eine privat geführte Bücherei, die Leseratten mit einem guten Sortiment versorgt. Leckeres essen, kühles Trinken und die Küche kalt lassen: Zehn Restaurants und Bars empfehlen sich mit verschiedenen Angeboten. Während in anderen Buchten oft alle Restaurants im Winter ihre Türen schließen, sind in der Murada zwei s das ganze Jahr geöffnet. Zwei Supermärkte machen das Einkaufen bequem und der kleine Wochenmarkt immer donnerstags hält Frisches bereit. Nach dem Willen der Bucht-Bewohner kann er ruhig noch wachsen.

Die Entwicklung der letzten Jahre ist ganz ohne Zweifel ein Zeichen dafür, dass die Murada zwölf Monate im Jahr lebt. Und die Menschen leben hier mit ihr. Denn, wie gesagt: Die schöne Bucht im Osten der Insel ist für viele schnell zu einem neuen Stück Heimat geworden. Das ganze Jahr. Und so muss es auch in Zukunft sein.

Rentner auf Mallorca – den Lebensabend in mediterranem Klima auf einer der schönsten Sonneninseln verbringen

Den Lebensabend in der Sonne verbringen: Auf verregnete Sommer und kalte Winter mit viel Schnee können Westeuropäer gut verzichten, aber nicht alle haben die Möglichkeit, in ein mediterranes Klima zu ziehen. Meist sind es berufliche Verpflichtungen, die lediglich einen Urlaub auf Mallorca möglich machen. Rentner und Pensionäre in Deutschland beenden ihr Berufsleben meist mit dem 65. Lebensjahr – und träumen von langen Aufenthalten in der Sonne. Auf der Insel. Auf Mallorca.

Viele Deutsche besitzen ein Ferienhaus auf Mallorca, eine Ferienwohnung, eine Finca auf dem Land oder eine luxuriöse Villa. Sind sie noch berufstätig, nutzen sie ihre Immobilie auf Mallorca als Feriendomizil. Nach Beendigung des Berufslebens stehen einem längeren Aufenthalt normalerweise zumindest aus beruflicher Sicht keine Tücken im Weg. Ein kompletter Umzug nach Mallorca oder zumindest „Ferien“ über viele Monate auf der Insel sind möglich.

Dafür gibt es zahlreiche und natürlich ganz individuelle Gründe. Das mediterrane Klima bietet besseres Wetter – und wegen fehlender Industrie ist es gesund. Rentner und Pensionäre zieht es in die Gegend von Palmanova und Paguera, wo häufig die deutsche Sprache gesprochen wird und Verständigungsprobleme deshalb begrenzt sind. Viele Senioren schätzen mittlerweile aber auch den Inselosten Mallorcas wegen seiner Ruhe und der vielen Landwirtschaft. Dazu gehört Cala D’Or, Manacor und auch die Gegend um das schöne alte Städtchen Felanitx.

Bei Deutschen sehr beliebt ist die Cala Murada an der Küstenstraße Portocolom nach Porto Christo.

Ab Freitag erreichen Mallorcas Temperaturen erstmals 30 Grad: Anbaden und ein Radausflug im Inselosten sind angesagt

In dieser letzten Woche des hin und wieder launischen Aprils auf Mallorca haben wir Sonne satt. Und für Freitag ist nun der wärmste Tag des Jahres 2012 angesagt. Da klettern die Temperaturen auf stolze 30 Grad. Grillwetter unter blauem Himmel. Ausflugswetter unter blauem Himmel. Schwingen Sie sich auf den Sattel und unternehmen Sie eine Exkursion, bei der die Waden brennen. Da empfiehlt sich doch gleich ein Bad im Meer an den schönen Buchten der Ostküste. Ich denke, dass „Anbaden“ an diesem Wochenende angesagt ist.

Die Buchten im Inselosten sind im Gegensatz zu den meisten des Südwestens eher klein, beschaulich und felsig. Dazu gehören zwischen Portocolom und Porto Christo entlang der Küstenstraße die Cala Murada, Cala Anguila, Cala Mandia und Manacors Hafen Porto Christo. Wenn Sie eine Immobilie auf Mallorca besitzen, genießen Sie die Farbenpracht der Landschaft mit den Feldern, auf denen jetzt Mohn und Kamille blühen.

Die Inselhauptstadt erkunden und Sie haben keine Möglichkeit, Ihr Rad zu transportieren? Nicht schlimm. Fahren Sie mit dem Auto oder dem Zug von Manacor nach Palma. In Manacor können Sie ihr Auto kostenlos am Bahnhof parken. Und in Palma sind Sie bei „Bicipalma“ gut aufgehoben. Dort stehen 336 Räder an 28 Stationen auch für Touristen zur Verfügung. Die Leihgebühr beträgt 9 Euro für drei Tage.