Brücke von Porto Christo wird abgerissen – Buchten der Ostküste wie die Cala Murada präsentieren sich im Winter beschaulich

Porto Christo, Manacors Hafen und allseits beliebt, ist derzeit Baustelle. Die neue Brücke von Porto Christo wird nach langen Diskussionen zwischen Anwohnern, Gastronomen, der Gemeindeverwaltung und Touristen nun abgebrochen. Die Arbeiten sind in vollem Gange und sorgen, wie in den letzten Monaten, für reichlich verbalen Zündstoff. Denn: Die alte Brücke nimmt nun, wie unzählige Jahrzehnte vorher, den kompletten Autoverkehr wieder auf.

Beschaulich: die Strände Mallorcas an der Ostküste

Die Abrissarbeiten der Brücke haben vor gut zwei Wochen begonnen und sind in vollem Gange. Der Asphalt wurde an mehreren Stellen durchgeschnitten. Von der Mitte des „puente“ aus gehen die Arbeiten nun Stück für Stück voran.

Wer Manacor besucht, ist sich oft darüber nicht im Klaren, dass Porto Christo das idyllische Hafenstädtchen der Möbel- und Perlenstadt ist. Porto Christo liegt runde zehn Kilometer von Manacor entfernt und ist eines der lebhaften Küstenstädte der Ostküste. Hier genießen viele Einwohner Manacors den Sommer in ihrem eigenen Wohnsitz, viele Touristen kommen hierher, um Urlaub an der Ostküste Mallorcas zu machen. Ferienhäuser und Ferienwohnungen gibt es hier reichlich.

Der Yacht- und Fischereihafen ist gut besucht. 206 Liegeplätze stehen zur Verfügung. Ein attraktives Angebot für Bootsfreunde, denn der technische Komplettservice inklusive Werkstatt und aller sanitären Anlagen ist ausgezeichnet. Im Yachtclub mit Pool genießen Sie einen wunderschönen Blick auf den Hafen und ein gutes Essen im clubeigenen Restaurant.Wer mit dem Boot unterwegs ist, schippert von Bucht zu Bucht. Dazu gehören die schönen Städtchen und „Calas“ wie die Cala Murada, S’Illot, Cala Millor, Cala Anguila, Cala Romantica und Cala Mandia. Auch die Cala Murada gehört zur Gemeinde Manacor und ist bekannt wegen der zahlreichen Einfamilienhäuser.

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Geheimnisvolle Welt in den Tropfsteinhöhlen der Ostküste

Gerade die Ostküste Mallorca ist voller Überraschungen, und die sind viele Jahrhunderte alt. Die Tropfsteinhöhlen sind eine kurze Reise in eine Traumwelt, die für Besucher Geheimnisse birgt und ein Erlebnis ist, das niemand so schnell vergisst.

Die Wohnung, die wir in Cala D’Or in der Casa Serena gemietet hatten, ist wunderschön gelegen und war für unsere Familie mit zwei Kindern schlicht und einfach optimal. Zwei Schlafräume, ein helles, großzügiges Wohnzimmer mit einer gut ausgestatteten Küche und ein Bad, dazu der Gemeinschaftspool direkt vor unserer Terrasse: eine traumhafte Immobilie auf Mallorca. Abends genossen wir den großen Grill und bereiteten Fisch und Langostinos zu begleitet von einem guten Wein von der Insel Mallorca.

Unsere zwei Jungen sind abenteuerlustig und hatten schon in Hannover beantragt, einige Höhlen der Insel zu besichtigen. Deshalb fuhren wir gleich am zweiten Tag ein ganzes Stück Richtung Norden, um die „Cuevas del Drach“ und die „Cuevas del Hams“ in Porto Christo zu besuchen. Wir waren begeistert von dieser steinigen Welt und genossen das Konzert in der Drachenhöhle.

Als das Wetter am ersten Wochenende leicht bewölkt war, machten wir uns auf den Weg ein Stück weiter die Küste hinauf. Dort warteten auf uns die Höhlen von Artá – ein Wunderwerk der Natur. Der Fantasie sind kaum Grenzen gesetzt bei diesem sagenhaften Rundgang durch die größte Tropfsteinhöhle Mallorcas, die eine geheimnisvolle Welt voller Stalagmiten und Stalaktiten in sich birgt. Die imposanten Kreationen der Natur werden im so genannten Himmelssaal beherrscht von der Königin aller Säulen. Sie erhebt sich durchaus selbstbewusst in einer Höhe von 22 Metern Richtung Decke und ist umgeben von beleuchteten Gängen und Tunneln. Die sensationellen Gebilde, die von der Decke hängen oder aus dem Boden wachsen, erstrahlen schon „von Natur aus“ in einem wunderschönen Farbspektakel, das durch eine facettenreiche künstliche Beleuchtung zu einem imposanten Kunstwerk voller Licht und Schatten verändert wird.

Unsere beiden Söhne haben die teils filigranen, teils klobigen und bizarren Säulen, Steine, Vorsprünge und geheimnisvolle Nischen staunend bewundert und darin Formen von Engeln, Drachen und menschlichen Gestalten gefunden, von denen sie den ganzen Abend gesprochen haben. Und geschwitzt haben wir auch nicht, denn bei 35 Grad draußen waren die 18 Grad in der Höhle, die übrigens eine konstante Temperatur sind, äußerst angenehm.

Abends zog es uns in den Yachthafen von Cala D’Or. Wir beschlossen den wunderschönen Tag mit einem Essen in einem der zahlreichen Restaurants der Insel mit Blick auf die im Wind schaukelnden Masten der Segelboote.