Geheimnisvolle Welt in den Tropfsteinhöhlen der Ostküste

Gerade die Ostküste Mallorca ist voller Überraschungen, und die sind viele Jahrhunderte alt. Die Tropfsteinhöhlen sind eine kurze Reise in eine Traumwelt, die für Besucher Geheimnisse birgt und ein Erlebnis ist, das niemand so schnell vergisst.

Die Wohnung, die wir in Cala D’Or in der Casa Serena gemietet hatten, ist wunderschön gelegen und war für unsere Familie mit zwei Kindern schlicht und einfach optimal. Zwei Schlafräume, ein helles, großzügiges Wohnzimmer mit einer gut ausgestatteten Küche und ein Bad, dazu der Gemeinschaftspool direkt vor unserer Terrasse: eine traumhafte Immobilie auf Mallorca. Abends genossen wir den großen Grill und bereiteten Fisch und Langostinos zu begleitet von einem guten Wein von der Insel Mallorca.

Unsere zwei Jungen sind abenteuerlustig und hatten schon in Hannover beantragt, einige Höhlen der Insel zu besichtigen. Deshalb fuhren wir gleich am zweiten Tag ein ganzes Stück Richtung Norden, um die „Cuevas del Drach“ und die „Cuevas del Hams“ in Porto Christo zu besuchen. Wir waren begeistert von dieser steinigen Welt und genossen das Konzert in der Drachenhöhle.

Als das Wetter am ersten Wochenende leicht bewölkt war, machten wir uns auf den Weg ein Stück weiter die Küste hinauf. Dort warteten auf uns die Höhlen von Artá – ein Wunderwerk der Natur. Der Fantasie sind kaum Grenzen gesetzt bei diesem sagenhaften Rundgang durch die größte Tropfsteinhöhle Mallorcas, die eine geheimnisvolle Welt voller Stalagmiten und Stalaktiten in sich birgt. Die imposanten Kreationen der Natur werden im so genannten Himmelssaal beherrscht von der Königin aller Säulen. Sie erhebt sich durchaus selbstbewusst in einer Höhe von 22 Metern Richtung Decke und ist umgeben von beleuchteten Gängen und Tunneln. Die sensationellen Gebilde, die von der Decke hängen oder aus dem Boden wachsen, erstrahlen schon „von Natur aus“ in einem wunderschönen Farbspektakel, das durch eine facettenreiche künstliche Beleuchtung zu einem imposanten Kunstwerk voller Licht und Schatten verändert wird.

Unsere beiden Söhne haben die teils filigranen, teils klobigen und bizarren Säulen, Steine, Vorsprünge und geheimnisvolle Nischen staunend bewundert und darin Formen von Engeln, Drachen und menschlichen Gestalten gefunden, von denen sie den ganzen Abend gesprochen haben. Und geschwitzt haben wir auch nicht, denn bei 35 Grad draußen waren die 18 Grad in der Höhle, die übrigens eine konstante Temperatur sind, äußerst angenehm.

Abends zog es uns in den Yachthafen von Cala D’Or. Wir beschlossen den wunderschönen Tag mit einem Essen in einem der zahlreichen Restaurants der Insel mit Blick auf die im Wind schaukelnden Masten der Segelboote.