Kaninchen aus der Kasserolle – mild wie Kalbfleisch

Kaninchen ist fester Bestandteil der Mallorca-Küche. Auch Inselfreunde, die eine Immobilie auf der Insel besitzen, wissen die Vielfalt der kulinarischen Angebote zu schätzen. Sollten Sie in Ihrer Heimat dieses Wildgericht nicht so zu schätzen wissen wegen seines eher strengen Geschmacks, dann werden Sie auf unserer Insel überrascht sein. Das Kaninchen gibt es hier, im Gegensatz zu Deutschland, an jeder Fleischtheke – und es ist durchaus weit weniger intensiv im Geschmack, aber so lecker wie ein gutes Kalbfleisch.

Da Reis ebenso wie das Kaninchen zum festen Bestandteil der Inselküche gehört, liegt es nahe, aus beiden Zutaten ein leckeres Gericht zu zaubern. Dazu ein Kaninchen zerteilen, mit Salz und Pfeffer würzen und mit etwas Olivenöl und fein gehackter Knoblauchzehe (Menge nach Geschmack) in einer Kasserolle oder einem anderen geeigneten Schmortopf goldbraun anbraten. Ein Glas Wasser dazugeben und gar kochen. Das dauert rund 45 bis 60 Minuten je nach Größe der Fleischstücke. Nach Bedarf etwas Wasser hinzufügen, damit das Fleisch nicht trocken wird.

Vier Tomaten in heißes Wasser geben, die Haut abziehen und in grobe Stücke schneiden, ebenso zwei Paprikaschoten. Beides in etwas Olivenöl anbraten und mit ein bisschen gehackter glatter Petersilie zum Kaninchen geben. 400 Gramm Reis hinzufügen, umrühren und mit einem Liter kochendem Wasser aufgießen. Die Hitze reduzieren, damit der Reis die Flüssigkeit langsam aufsaugen kann. Rund 20 Minuten langsam köcheln und danach noch einmal, wenn nötig, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Vom Herd nehmen, fünf Minuten ruhen lassen und dann heiß servieren. Dazu passt gut ein trockener Rotwein der Insel, der im Sommer ruhig leicht gekühlt sein kann.

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Mallorca und seine Sonnenstunden: reichlich in diesem Jahr

Dieser Sommer war ein heißer. Mit Temperaturen um die 40 Grad im August ließ es sich am Strand am besten aushalten. Wo sonst. Sonne, Sonne, Sonne und kaum Regen. Mallorca-Urlauber, die auf die Insel kamen, mussten gießen, gießen, gießen. Zumindest die, die eine Immobilie auf der Insel besitzen. Die Wärme hatte Mallorca fest im Griff.

Abendstimmung im Inselosten Mallorcas

Die Sonnenstunden auf der Urlaubsinsel können sich ohnehin auch im Winter sehen lassen. Im Februar und im März sind es im Schnitt gut und gerne sechs mit blauem Himmel und Kaffee auf der Terrasse. Im Mai erreichen wir locker Temperaturen um die 23 Grad.

Meteorologen formulieren in den Tabellen der Sonnentage für Mallorca im Juni Höchsttemperaturen von 27 Grad – aber es war auch schon wärmer. Vor allem in diesem Jahr, wo der sechste Monat des Jahres uns arg zum Schwitzen brachte. Der Juli und August, wenn die Insel voll ist, waren in diesem Jahr trocken und heiß. Durchweg Badewetter eben.

Jetzt, im Oktober, ist immer noch Bikinizeit auf der Insel. Das Wetter soll stabil bleiben bei 25 bis 28 Grad. Zumindest in den nächsten Tagen. Ende Oktober wird es leerer an den Stränden, denn im Ausland ist die Urlaubszeit vorbei. Dann verwandeln sich Mallorcas Strände im Inselosten wieder in ihre natürliche Schönheit.

Ein Wunderblumengewächs: Mallorcas Farbenpracht der Bougainvillea

Sie rankt üppig an Hauswänden und Säulen, begeistert in weißen, violetten, orangen, rosa und roten Blütenmeeren und trägt ihrem Namen wegen ihrer Blühbereitschaft alle Ehre: die Bougainvillea, die zu den Wunderblumengewächsen gehört. In subtropischen Gebieten aller Art gedeiht sie auf das prächtigste – bis hinein in den Mittelmeerraum. Und damit natürlich auch auf unserer Sonneninsel Mallorca. Die Pflanze ziert idyllische Immobilien an der Ostküste und ist ein wahrer Augentraum. Den Namen hat die rankende Pflanz, die sich an Mauern und Zäunen bestens macht, von ihrem Entdecker Louis Antoine de Bougainville.

Ziert Mallorcas Immobilien: die Bougainvillea

Welch schöne Blüten die Bougainvillea hat: Wer das sagt, der irrt. Die bunten Blätter sind keine Blütenblätter, sondern Hochblätter ähnlich wie beim Weihnachtsstern oder Christusstern. Ursprünglich besaß sie violette Hochblätter, aber durch zahlreiche Züchtungen wurde die Farbpalette immer größer. Als Drillingsblume ist sie deshalb bekannt, da jeweils drei winzig kleine Blüten eine Einheit bilden, die wiederum von den farbigen Hochblättern umgeben sind.

Ein bisschen Stütze braucht die Bougainvillea, wenn sie an einer Mauer oder Säule gut gedeihen kann, denn sie klammert nicht von allein. Also: Ein Spalier aufzustellen ist unumgänglich. Bei guter Pflege wird sie gut und gerne um die fünf Meter hoch. Regen haben die Hochblätter nicht gerne. Die Pflanze verliert dann schnell ihre Blütenpracht. Bester Standort ist an einer Wand im Süden – am besten vor Regen geschützt und dort, wo Mauern Wärme spenden, denn die kann sie gut vertragen.

Viel Wasser braucht die Bougainvillea nicht, aber der Ballen der Wurzel sollte dennoch genug Feuchtigkeit bekommen, damit die Pflanze üppig blüht. Bekommt sie nicht genug Nass von unten, wirft sie ihre Blätter ab – und wartet einfach auf die nächste Wassergabe, um erneut Blüten zu erzeugen. Den Winter mag die Pflanze nicht so gerne und reagiert schnell mit kahlen Ästen, die bei älteren Pflanzen oft genug recht knöcherig werden. Gegen ein bisschen Frost hat sie nichts einzuwenden, aber lange Kälteperioden mag sie nicht. Deshalb hat sie in Westeuropa schlechte Chancen, gut zu wachsen. Unser Mallorca-Klima weiß sie wegen der wenigen Kältetage und der vielen Sonnentage aber zu schätzen.

Radprofi Marcel Wüst und die Cala Murada: In seiner Heimat im Inselosten Mallorcas sitzt er fest im Sattel

Die Cala Murada hat ihre Türen immer geöffnet. Für die Menschen, die dort leben. Für die Gäste, die sie besuchen. Für ein Gefühl, zu Hause zu sein. Radsportprofi Marcel Wüst ist auf die Murada total „abgefahren“. Seine Zielgerade führte ihn 2008 an die Ostküste und damit zur „Casa Ciclista“, die dem Motto folgt: „At home mit Marcel Wüst“.

„Los Alamos“ in der Via Andorra 423 heißt das Haus, dass Marcel Wüst seine spanische Heimat bietet. „Irgendwie“, so sagt er schmunzelnd, „sind wir hier eine WG für Radsportfreunde, die auf dem Sattel die Insel erobern möchten.“ Die Casa Ciclista bietet deshalb ihren Gästen ein Leihrad, Testlaufräder und Radtouren an, aber auch Übernachtung, Verpflegung, Getränke. Kommunikation. Denn: „Es geht nicht nur ums Radfahren, es geht auch um Geselligkeit, Gemeinsamkeit, Gespräche. Eben ein Miteinander, wie es in der Cala Murada gern gesehen ist.

Ihre Hoch-Zeit haben die Radsportfreunde stets zum Jahresanfang: Von Februar bis in den Mai hinein sind sie sportliche Verkehrsteilnehmer, die auf der Insel unterwegs sind. Und jetzt, im September, kommen sie wieder. Inselfreunde, die eine Immobilie auf Mallorca besitzen, sind oft rührige Sportler und gerne mit dem Zweirad unterwegs, denn: Mallorca ist seit vielen Jahren als Eldorado für „Pedalritter“ bekannt.

Promis und Hobby-Fahrer trainieren hier, um ihre Kondition zu steigern, ihre Taktik bei Rennen zu verbessern. Oder um einfach nur an der „frischen Luft“ Aktivurlaub zu machen. „Radsporturlaub, das ist im Casa Ciclista was für Genussfahrer, die gerne unterwegs sind, ein bisschen Fahrrad fahren möchten und gerne eine Pause beim café con leche mittags in der Sonne machen“, sagt Wüst.

Wer hingegen an seinen „Cyling Camps“ teilnimmt, ist meist ein ambitionierter Rennradfahrer, der Neues lernen möchte für zu Hause, indem er seine Trainingsmethodik verbessert, in Sachen Radtechnik über den Tellerrand schaut und mit Marcel Wüst in privatem Ambiente lernt. Radsportseminare und Trainingslager: Jeder, der gerne auf dem Sattel unterwegs ist, kann an Camps, Kursen, Workshops teilnehmen. „Wir sind mittlerweile auf der Insel bekannt, denn viele kommen vorbei, um zu sehen, was wir hier im schönen Osten der Insel zu bieten haben.“

In den Inselosten kam Marcel Wüst im Jahr 2008. 1996 war er zum ersten Mal auf Mallorca, an der Playa de Palma, im Hotel. Zum Radfahren. Mit dem Festina-Team war er ein Jahr später auf der Insel unterwegs und wohnte auf einer Finca in der Cala Llombards in der Nähe von Santanyi. Er organisierte hier Radfahrcamps – und sah Jahre später das Haus in der Cala Murada. „Der Südosten gefällt mir, denn hier ist es ruhig, die Murada hat was Familienfreundliches, wir sind nah am Meer und große Hotels sind in weiter Ferne. Und für mich war die Casa Ciclista eine neue Herausforderung.“ Im März 2009 wurde die Einweihung gefeiert.

Marcel Wüst hat sportlich eine erfolgreiche Vita. Von 1989 bis 2001 nahm er zweimal an der Tour de France teil, viermal an der Giro d’Italia, sechs Spanienrundfahrten wurden absolviert. Resümee: 14 Etappensiege bei diesen Rennen, 110 Siege als Radprofi. Eine ansehnliche Profi-Karriere, die vor zehn Jahren mit einem Sturz ihr Ende fand.

Dafür fand die“Casa Ciclista“ ihren Anfang in der Cala Murada. Mit Marcel Wüst an der Spitze. Aber, wie gesagt: Da geht es nicht nur um Sport.

Guns N’Roses: Palma de Mallorca rockt am 22. Juli richtig ab

Mallorca macht Musik. Nicht nur das Jazzfestival in Cala D’Or im Inselosten lockt mit melodischen Freuden. Viele Konzerte finden, sommers wie winters, auf der Insel statt. Und viele Mallorca-Freunde, die eine eigene Immobilie auf der Insel besitzen, freuen sich über das ausgesprochen attraktive und vielfältige Musikprogramm auf der Sonneninsel. In diesem Jahr rockt Mallorca in der Hauptreisezeit im Juli. Die Band „Guns N‘ Roses“ kommt auf die Insel und greift am 22. Juli in die Saiten, was das Zeug hält. Und da die Guns N’Roses sozusagen lockige Legende sind, werden die Musiker aus den USA wahrscheinlich in Palmas Soin-Moix-Stadion in die Saiten greifen.

Die Band gründete sich 1985 im kalifornischen Los Angeles, war schnell erfolgreich und bestimmte manchen rauchgeschwängerten Abend in den 90-er Jahren mit ihrer Musik. Denn: Die Musiker gehörten Ende der 80-er und Anfang der 90-er Jahre zu den erfolgreichsten Gruppen der Welt. 28 Millionen Mal verkaufte sich ihr erstes Album „Appetite of Decunstruction“ weltweit.