Auf den Spuren der Mauren – sie brachten ihr Wissen zur Herstellung von Terracotta-Fliesen nach Mallorca

Schon immer waren Terrakotta-Fliesen begehrtes Baumaterial auf Mallorca: in Bädern, Wohnzimmern, Küchen. Die Mauren brachten ihr Wissen zur Herstellung mit nach Spanien – und irgendwie prägen sie immer noch zahlreiche Immobilien auf Mallorca.

Bis heute können die Fliesen im Prinzip so hergestellt werden wie damals, als Lehm und Sand in großen Becken gemischt und mit den Füßen zerstampft wurden, um unerwünschte Steine in der Masse zu finden. Die Masse wird in Hohlformen gefüllt, mit einem Stock geglättet – und unter der warmen Sonne Mallorcas getrocknet. In einem riesigen Holzofen werden die Platten später drei bis vier Tage lang gebrannt – eine von A bis Z gefertigte Handarbeit. Terrakotta-Fliesen sind auf Mallorca immer noch ein gern gesehenes Produkt aus Materialien der Natur, wobei heute moderne Methoden zur Herstellung angewendet werden.

Das gilt auch für den Santanyi-Stein. Er hat eine extrem hohe Widerstandsfähigkeit, die den Handwerkern den Bau von Bögen, Kaminen, Balustraden, Wölbungen und Säulen ermöglicht. Und da Santanyi schon lange Zeit seinen eigenen Steinbruch hat, wurde die Pfarrkirche San Andrés nach der Grundsteinlegung 1786 aus den Steinen des Ortes gebaut. Und auch, wer weiß das schon, die Stadtmauern von Palma de Mallorca, der Inselhauptstadt.

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Mit dem Rad durch den Inselosten: schöne Touren rund um Manacor

Wir im Inselosten geben uns sportlich. Selbst in der Stadt. Jetzt, im Sommer, sind die „Läufer“ wieder auf Bürgersteigen und auf dem Land unterwegs. Egal ob in Manacor, in Porto Christo oder in den vielen Buchten wie der Cala Murada. Vor der Abendessenszeit machen sich die Mallorquiner auf den Weg, um zu laufen. Das hält fit, stärkt die Kondition und nicht zuletzt den Kreislauf. Und davon konnten wir in der letzten Woche eine Menge gebrauchen, denn die Afrika-Winde kamen heiß auf der Sonneninsel an und bescherten uns Temperaturen, die flugs über die 40-Grad-Marke kletterten.

Mit dem Rad zu den schönen Buchten im Inselosten. Start: Manacor

Aber Manacor und seine Umgebung kann man abends, wenn es kühler ist, auch bestens mit dem Rad erkunden, denn unsere Landschaft im Inselosten ist bemerkenswert schön. Die Touristeninformation der Möbelstadt, die leicht auf dem Platz „Ram Llull“ zu finden ist, empfiehlt fünf ganz besondere Radtouren, die alle leicht zu bewältigen sind, denn in der eher flachen Landschaft des Inselostens geht es nicht gemeingefährlich hoch hinaus.

Ab an die Küste mit den schönen Buchten Cala Murada, Cala Romantica, Cala Anguila, Cala Mandia: Immerhin knappe 30 Kilometer stehen auf dem Radwegeplan, um die schönen Calas der Gemeinde ganz sportlich zu besuchen. Und einem Sprung ins Meer zur Abkühlung steht ja nichts im Wege. Also: Badehose und Bikini einpacken. Radtour zwei führt in die Richtung des Cami dels Presos und damit in die kleinen Wege rund um die Carretera a Cales de Mallorca. Ganz hügelig präsentiert sich Manacors „Stadtteil“ Sa Vall. Landschaftlich schön, ohne Frage. Sie fahren vorbei am Rotana-Golfhotel und kommen wenige Kilometer später in das malerische Tal „Sa Vall“.

Porto Christo liegt rund zehn Kilometer von Manacor entfernt, ist aber dennoch der Hafen der Möbelstadt und gehört damit zum Gemeindegebiet. Sie drehen die Runde über St. Llorenc des Cardessar, fahren dort weiter nach Manacor und dann nach Porto Christo. Genießen Sie die Ausflüge auf dem Sattel, sehen Sie, wie traumhaft ruhig die Immobilien im Inselosten eingebettet in die Landschaft liegen. Und vergessen Sie die Kamera nicht, denn Schafherden, Ziegenherden und jede Menge Flora und Fauna sind eine wahre Mallorca-Pracht.

Die „Murada von heute“ lebt das ganze Jahr

„Die Cala Murada ist irgendwie ein ganz besonderes Stückchen Insel der Ruhe. Ich verbrachte dort meine Ferien, fühlte mich wohl und konnte endlich einmal aufatmen und entspannen.“ So äußern sich viele Mallorca-Besucher, die der „Murada“ ihren Besuch abstatten, wieder nach Hause fahren – und gerne wiederkommen. Die schöne Bucht im Osten der Insel mit ihren schön gelegenen Immobilien ist für viele schnell zu einem neuen Stück Heimat geworden. Und so muss es auch in Zukunft sein.

Die Menschen, die hier (er)leben und genießen, dass Mallorca auch die „isla de la calma“ geblieben ist, sind begeistert von der schönen Landschaft, der breiten Bucht, dem gemütlichen Strand, der Herzlichkeit der Menschen. Nur wenige Kilometer von der zweitgrößten Stadt der Insel ,Manacor, hat sich seit den 80er Jahren schon fast ein Villenvorort Manacors entwickelt, der seinen besonderen Charme seitdem erhalten hat. Hier leben viele Menschen zwölf Monate im Jahr, denn sie lieben die Insel und bezeichnen die Murada als „Schatz des Ostens“.

Als sie sich entschlossen, hier zu bauen und damit für einige Wochen oder Monate im Jahr eine ganz individuelle Oase der Ruhe zu schaffen, hatten sie die Wahl zwischen kleineren Grundstücken in den den zahlreichen Kreiseln des Ortes oder aber in der Nähe des Torrente, der sich durch die ganze Bucht zieht und in Felanitx sein Ende findet. Immer aber kamen sie in den Genuss eines Einfamilienhauses, um „für sich zu sein“, Ruhe zu finden, eigene Ideen im Haus und im Garten verwirklichen zu können und damit die schönste Zeit des Jahres nach eigenem Gutdünken verbringen zu können. Immer waren und sind sie aber auch Teil der Gemeinschaft, die sich hier etabliert hat.

Gemeinschaft, Kommunikation, das Eins-Sein in einem Vorort in exponierter Lage direkt an der Küste: Das war vor gut dreißig Jahren so geplant, so ist es bis heute. Die Infrastruktur der Gemeinde und die geplante Bebauung verfolgte von Anfang an das Ziel, ein Miteinander zu schaffen, ohne seine eigenen Wünsche und Bedürfnisse aus den Augen zu verlieren. Wer Geselligkeit liebt und Gespräche sucht, ist deshalb in der kleinen Parkanlage mit Kinderspielplatz und Minigolf stets willkommen.

Sportliche Aktivitäten gibt es direkt vor Ort. Tennisplatz (mit Flutlicht), Fußballplatz, Bouleplatz: Die Murada-Gäste können das Leder kicken, die Kugel platzieren und den Ball schlagen –alles in unmittelbarer Nähe ihres Hauses.

Im Gebäude der „Asociaciòn de los vecinos“, dem Nachbarschaftsverein, befinden sich außerdem ein Arzt, eine Post und eine privat geführte Bücherei, die Leseratten mit einem guten Sortiment versorgt. Leckeres essen, kühles Trinken und die Küche kalt lassen: Zehn Restaurants und Bars empfehlen sich mit verschiedenen Angeboten. Während in anderen Buchten oft alle Restaurants im Winter ihre Türen schließen, sind in der Murada zwei s das ganze Jahr geöffnet. Zwei Supermärkte machen das Einkaufen bequem und der kleine Wochenmarkt immer donnerstags hält Frisches bereit. Nach dem Willen der Bucht-Bewohner kann er ruhig noch wachsen.

Die Entwicklung der letzten Jahre ist ganz ohne Zweifel ein Zeichen dafür, dass die Murada zwölf Monate im Jahr lebt. Und die Menschen leben hier mit ihr. Denn, wie gesagt: Die schöne Bucht im Osten der Insel ist für viele schnell zu einem neuen Stück Heimat geworden. Das ganze Jahr. Und so muss es auch in Zukunft sein.

Eine Finca auf Mallorca – die Seele baumelt auf der Insel

Wer sich Mallorca mit riesigen Hotelanlagen vorstellt, hat nur teilweise recht. Natürlich: Die Insel besteht in Teilen aus Ballermann, Party und großen Gebäuden, die manche Küste architektonisch beherrschen. Doch vielerorts bestimmt die Natur das Ambiente auf der Insel. So zum Beispiel auf einer Finca auf Mallorca.

Viel Ambiente: eine Finca auf Mallorca

Dort beherrschen oft genug alte Natursteinmauern das Grundstück, an der Hauswand winden sich Kletterpflanzen empor, die oft schon Jahrzehnte alt sind. Den Tisch für ein gemütliches Abendessen decken sich womöglich unter Schatten spendenden Bäumen im Garten. Nachbarn sind fern.

Eine Finca gehört zu den beliebtesten Immobilien auf Mallorca, wenn man die Ruhe und Abgeschiedenheit und Individualität im Urlaub liebt. Finca – das ist in der spanischen Sprache ein Grundstück, im deutschen Sprachgebrauch bedeutet es ein Haus auf dem Land. Und diese Definition gilt in ganz Spanien.

Gerade der Inselosten und die Inselmitte Mallorcas sind für ihre ruhige Idylle bekannt. Viele der Fincas verfügen über einen eigenen Pool mit viel Privatsphäre. Viele Fincas sind „casas antiguas“, also alte Häuser, von denen manche auf eine Jahrhunderte alte Geschichte zurückblicken. Sie werden liebevoll restauriert und behalten so den Charme vergangener Baustile.

Die typisch mallorquinischen Möbel sorgen für Gemütlichkeit und ein mediterranes Ambiente. Andere Häuser haben ihr „Äußeres“ gut erhalten und begeistern in der Inneneinrichtung mit modernem Design und Whirlpool im Bad.

Die Kirche von Felanitx ist ein Konglomerat verschiedener Epochen und einer der ältesten Sakralbauten der Insel

Mallorca und seine Gotteshäuser: Vorwiegend sind sie katholisch, da die Katholiken absolut die religiöse Mehrheit auf der Insel bilden. Und sie sind an Feiertagen und Sonntagen gut besucht, auch wegen ihrer schönen Architektur und ihren Besonderheiten. Dazu gehört auch die Kirche San Miquel von Felanitx.

Die Kirche von Felanitx

Schreiten Sie die wunderschöne Treppe aus Bachkieseln hinauf zu der beeindruckenden barocken Fassade. Der Zugang ist wirklich imposant und immer sonntags mit besonders viel Leben erfüllt, wenn in Felanitx Markttag ist. Die Kirche gehört zu den ältesten sakralen Gebäuden der Insel, denn sie wurde im Jahr 1248 erstmals erwähnt. Gute 500 Jahre später wurde sie umgebaut. Das riesige und imposante Portal stammt aus der Zeit der Renaissance.

Die Glasfenster, wie sie heute sind, wurden erst um 1915 eingebaut. Am dem Sakralgebäude wurde also über viele Jahrhunderte gearbeitet – und damit zogen Stilelemente unterschiedlicher Epochen ein. Gerade das macht die Kirche zu einer Besonderheit im Inselosten Mallorcas. So stammt das Kreuz, das sich auf der linken Seite des Gotteshauses befindet, ungefähr aus dem Jahr 1530. Der Chor wiederum bewahrt bis heute seine gotischen unverwechselbaren Züge.

Felanitx liegt eingebettet in eine vorwiegend hügelige Landschaft, die das Bild des Inselostens prägt. Immobilien haben hier ihren besonderen Charme, denn viele liegen reizvoll in den Feldern und kleinen Tälern.