Neue Etikettierung: Auf Mallorca müssen ausländische Produkte in einer der beiden Landessprachen ausgezeichnet werden

Kochen: Das ist auf Mallorca Leidenschaft und ein Stück Kultur. Und nicht zuletzt Lebensart. Davon werden auch Nichtspanier angesteckt, die eine Immobilie auf Mallorca besitzen und diese oft ganzjährig, zumindest aber oft genug für den individuellen Urlaub nutzen. Einkaufen auf Mallorca in unserem schönen Inselosten – das macht Spaß. Viele Immobilienbesitzer kaufen natürlich einheimische Produkte, aber auch oft genug im deutschen Supermarkt ein.

Dort sind die Produkte für deutschsprachige Urlauber meist nur in deutscher Sprache ausgezeichnet, was Inselurlauber durchaus zu schätzen wissen, denn nicht jeder beherrscht Spanisch. Damit ist es jetzt vorbei. Die deutsche Auszeichnung reicht in Spanien und damit auf Mallorca nun nicht mehr aus. Nach der neuen EU-Richtlinie müssen alle Artikel in wenigstens einer der beiden Landesssprachen ausgezeichnet sein – und damit entweder auf Spanisch oder Katalan.

Das neue Gesetz gilt für alle Geschäftsbetreiber. Viele Deutsche verkaufen hier in kleinen und großen Supermärkten ihre Artikel, aber auch viele Chinesen sind seit Jahren auf Mallorca heimisch und verkaufen hier ihre Waren. Auch sie sind dazu verpflichtet, ihre Produkte in einer der beiden Landessprächen zu erklären.

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Mallorquinisches Brot: ganz einfach selber backen

Fast keine Mahlzeit ohne „pan“: Brot gehört auf den mallorquinischen Tisch fast immer. Egal ob Fisch oder Fleisch, Salat oder einfach nur das Aioli, die leckere Knoblauchmajonäse – auf Mallorca ist immer „Brotzeit“. Dunkles Brot findet man hier fast nur in deutschen Bäckereien oder dort, wo viele Touristen einkaufen. Der Mallorquiner hingegen mag es lieber hell in Form von Baguette oder dem typischen Brot, das für das Pamb’Oli stets zuunterst kommt.

Das Beste für Brot: ein Steinbackofen in Ihrer Mallorca-Immobilie

Das Mallorca-Brot ist meist ungesalzen und bekommt erst richtig viel Geschmack durch die herzhaften „Beilagen“. Und es ist ganz einfach selber herzustellen. Wenn Sie einen eigenen Steinbackofen in Ihrer Mallorca-Immobilie haben, umso besser. Ein normaler Herd tut es aber auch. Die Menge der Zutaten ist zudem ausgesprochen übersichtlich und sie sind einfach zu beschaffen. Sind Sie bereit? Sie nehmen einen halben Würfel frische Hefe, die Sie mit den Händen zerbröseln und dann mit einem halben Kaffeebecher lauwarmem Wasser auflösen. All das in einer wirklich großen Plastikschüssel. Zwei Esslöffel Olivenöl dazu. Ich gebe gerne zwei gut gefüllte Teelöffel Salz in die Flüssigkeit, damit das Brot mehr Geschmack bekommt.

Das Weizenmehl muss nicht gesiebt werden, aber es muss nach und nach und lange mit den Händen unter die Öl-Wasser-Hefe-Mischung geknetet werden. Dafür brauchen Sie ein bisschen Fingerspitzengefühl. Der Teig darf nicht flüssig, aber auch nicht zu fest sein. Daraus einen runden flachen Brotlaib formen und in der Schüssel an einem warmen Ort ruhen lassen. So vergrößert sich die Masse schnell auf die doppelte Größe.
Ein Backblech mit etwas Olivenöl bestreichen und den aufgegangenen Teig noch einmal mit den Händen durchkneten, dann erneut zu einem üppigen flachen Rund formen. Auf das Backblech legen, mit einem Messer Rauten in die Oberfläche schneiden und mit etwas Mehl bestäuben. Der Backofen sollte bereits auf 180 Grad vorgeheizt sein. Nach rund einer halben Stunde Backzeit ist das Brot „durch“ und schmeckt superfrisch.