In Ruhe und Gemütlichkeit: die Cala Bona im Inselosten Mallorcas

Die „Gute Bucht“: So heißt die „Cala Bona“ im nördlichen Inselosten Mallorcas. Kenner der Insel wissen das kleine Örtchen mit seinem kleinen Hafen sehr zu schätzen, denn beides hat seinen ursprünglichen Charme bewahrt. Gemütlichkeit und Ruhe: Beides herrscht hier bis heute vor trotz einiger Touristen, die eine Bootstour unternehmen.

Und die ist ausgesprochen abwechslungsreich, denn der Inselosten ist für seine vielen kleinen und ruhigen Buchten inselweit bekannt. Der Küstenabschnitt zwischen Cala Millor, das einen wirklich langen Sandstrand hat, und Portocolom ganz im südlichen Bereich ist für Nautikfreunde attraktiv, denn hier kann man Tage damit verbringen, von einem Hafen, von einer Bucht zur nächsten zu fahren. Und den Sommer genießen.

Der Hafen von Cala Bona verfügt lediglich über 187 Liegeplätze und 18 Mietplätze. Wer von Bord gehen und ein Sonnenbad am Strand genießen möchte, hat es nicht weit, denn der Sandstrand schließt sich direkt an den Hafen an. Cala Bona verfügt direkt in Hafennähe über viele Restaurants und Bars. Das nahe gelegene Cala Millor ist weitaus größer mit seiner langen Fußgängerzone. Weit ist es auch nicht bis S’Illot, das im alten Teil immer noch an alte Fischerzeiten erinnert .

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Mallorca und seine Sonnenstunden: reichlich in diesem Jahr

Dieser Sommer war ein heißer. Mit Temperaturen um die 40 Grad im August ließ es sich am Strand am besten aushalten. Wo sonst. Sonne, Sonne, Sonne und kaum Regen. Mallorca-Urlauber, die auf die Insel kamen, mussten gießen, gießen, gießen. Zumindest die, die eine Immobilie auf der Insel besitzen. Die Wärme hatte Mallorca fest im Griff.

Abendstimmung im Inselosten Mallorcas

Die Sonnenstunden auf der Urlaubsinsel können sich ohnehin auch im Winter sehen lassen. Im Februar und im März sind es im Schnitt gut und gerne sechs mit blauem Himmel und Kaffee auf der Terrasse. Im Mai erreichen wir locker Temperaturen um die 23 Grad.

Meteorologen formulieren in den Tabellen der Sonnentage für Mallorca im Juni Höchsttemperaturen von 27 Grad – aber es war auch schon wärmer. Vor allem in diesem Jahr, wo der sechste Monat des Jahres uns arg zum Schwitzen brachte. Der Juli und August, wenn die Insel voll ist, waren in diesem Jahr trocken und heiß. Durchweg Badewetter eben.

Jetzt, im Oktober, ist immer noch Bikinizeit auf der Insel. Das Wetter soll stabil bleiben bei 25 bis 28 Grad. Zumindest in den nächsten Tagen. Ende Oktober wird es leerer an den Stränden, denn im Ausland ist die Urlaubszeit vorbei. Dann verwandeln sich Mallorcas Strände im Inselosten wieder in ihre natürliche Schönheit.

Der Inselosten feiert: Paprika-Fira in Felanitx am 21. Oktober

Was wäre die Insel Mallorca ohne seine Firas und Fiestas. Eine Fira rund um das rote, gelbe und grüne schmackhafte Gemüse findet am 21. Oktober in Felanitx im Inselosten statt. Ob in Pulverform, ganz roh oder in leckeren Gerichten der Saison: Die pimientos verdes und rojos, die grünen und roten Paprikaschoten, stehen dann in dem Örtchen mit seinen schönen alten Wassertürmen einen Tag absolut im Mittelpunkt der Gaumenfreuden.

Ein Wunderblumengewächs: Mallorcas Farbenpracht der Bougainvillea

Sie rankt üppig an Hauswänden und Säulen, begeistert in weißen, violetten, orangen, rosa und roten Blütenmeeren und trägt ihrem Namen wegen ihrer Blühbereitschaft alle Ehre: die Bougainvillea, die zu den Wunderblumengewächsen gehört. In subtropischen Gebieten aller Art gedeiht sie auf das prächtigste – bis hinein in den Mittelmeerraum. Und damit natürlich auch auf unserer Sonneninsel Mallorca. Die Pflanze ziert idyllische Immobilien an der Ostküste und ist ein wahrer Augentraum. Den Namen hat die rankende Pflanz, die sich an Mauern und Zäunen bestens macht, von ihrem Entdecker Louis Antoine de Bougainville.

Ziert Mallorcas Immobilien: die Bougainvillea

Welch schöne Blüten die Bougainvillea hat: Wer das sagt, der irrt. Die bunten Blätter sind keine Blütenblätter, sondern Hochblätter ähnlich wie beim Weihnachtsstern oder Christusstern. Ursprünglich besaß sie violette Hochblätter, aber durch zahlreiche Züchtungen wurde die Farbpalette immer größer. Als Drillingsblume ist sie deshalb bekannt, da jeweils drei winzig kleine Blüten eine Einheit bilden, die wiederum von den farbigen Hochblättern umgeben sind.

Ein bisschen Stütze braucht die Bougainvillea, wenn sie an einer Mauer oder Säule gut gedeihen kann, denn sie klammert nicht von allein. Also: Ein Spalier aufzustellen ist unumgänglich. Bei guter Pflege wird sie gut und gerne um die fünf Meter hoch. Regen haben die Hochblätter nicht gerne. Die Pflanze verliert dann schnell ihre Blütenpracht. Bester Standort ist an einer Wand im Süden – am besten vor Regen geschützt und dort, wo Mauern Wärme spenden, denn die kann sie gut vertragen.

Viel Wasser braucht die Bougainvillea nicht, aber der Ballen der Wurzel sollte dennoch genug Feuchtigkeit bekommen, damit die Pflanze üppig blüht. Bekommt sie nicht genug Nass von unten, wirft sie ihre Blätter ab – und wartet einfach auf die nächste Wassergabe, um erneut Blüten zu erzeugen. Den Winter mag die Pflanze nicht so gerne und reagiert schnell mit kahlen Ästen, die bei älteren Pflanzen oft genug recht knöcherig werden. Gegen ein bisschen Frost hat sie nichts einzuwenden, aber lange Kälteperioden mag sie nicht. Deshalb hat sie in Westeuropa schlechte Chancen, gut zu wachsen. Unser Mallorca-Klima weiß sie wegen der wenigen Kältetage und der vielen Sonnentage aber zu schätzen.

Cala Sa Nau: ruhiger Badespaß im Inselosten Mallorcas

Sommer, Sonne. Bevorzugen Sie eine kleine Bucht in der Nähe eines schönen Städtchen, in der Sie die warmen Stunden genießen, um anschließend einen Bummel durch einen lebhaften Ort zu unternehmen? Fahren Sie doch einmal in die „Cala Sa Nau“ im Inselosten Mallorcas. Sie fahren, von Manacor aus, Richtung Cala D’Or und kommen durch den ruhigen Ort S’Horta. Dort finden Sie eine Ausschilderung nach links Richtung Cala Ferrera. Der folgen Sie, bis sie einige Minuten später auf der linken Seite die Zufahrt zur „Cala Sa Nau“ finden.

Badespaß auch im Herbst in Mallorcas Inselosten

Die Bucht ist wirklich klein mit einer Länge von 50 Metern, aber dafür geht sie immerhin 70 Meter in die Tiefe. Feiner weißer Sand wartet auf Sie. Liegestühle und Sonnenschirme kann man leihen. Auch eine kleine Strandbar versorgt Sie mit Essen und Trinken. Natürlich gibt es auch eine Strandwacht, die für Sicherheit sorgt.

Von dort ist es nur wenige Minuten mit dem Auto in die „goldene Bucht“ namens Cala D’Or. Sie finden hier Bars, Restaurants, Geschäfte. Den großen Teil davon in einer Fußgängerzone, die in der Saison wirklich belebt ist. Das Nachtleben ist hier ganz aktiv.