Ab Freitag erreichen Mallorcas Temperaturen erstmals 30 Grad: Anbaden und ein Radausflug im Inselosten sind angesagt

In dieser letzten Woche des hin und wieder launischen Aprils auf Mallorca haben wir Sonne satt. Und für Freitag ist nun der wärmste Tag des Jahres 2012 angesagt. Da klettern die Temperaturen auf stolze 30 Grad. Grillwetter unter blauem Himmel. Ausflugswetter unter blauem Himmel. Schwingen Sie sich auf den Sattel und unternehmen Sie eine Exkursion, bei der die Waden brennen. Da empfiehlt sich doch gleich ein Bad im Meer an den schönen Buchten der Ostküste. Ich denke, dass „Anbaden“ an diesem Wochenende angesagt ist.

Die Buchten im Inselosten sind im Gegensatz zu den meisten des Südwestens eher klein, beschaulich und felsig. Dazu gehören zwischen Portocolom und Porto Christo entlang der Küstenstraße die Cala Murada, Cala Anguila, Cala Mandia und Manacors Hafen Porto Christo. Wenn Sie eine Immobilie auf Mallorca besitzen, genießen Sie die Farbenpracht der Landschaft mit den Feldern, auf denen jetzt Mohn und Kamille blühen.

Die Inselhauptstadt erkunden und Sie haben keine Möglichkeit, Ihr Rad zu transportieren? Nicht schlimm. Fahren Sie mit dem Auto oder dem Zug von Manacor nach Palma. In Manacor können Sie ihr Auto kostenlos am Bahnhof parken. Und in Palma sind Sie bei „Bicipalma“ gut aufgehoben. Dort stehen 336 Räder an 28 Stationen auch für Touristen zur Verfügung. Die Leihgebühr beträgt 9 Euro für drei Tage.

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Kultur aus vorchristlicher Zeit: Der quadratische Turm von Es Hospitalet Vell liegt im Gemeindegebiet der Möbelstadt Manacor

Manacor: Möbelstadt, Perlenstadt, große Geschäfte, beste Einkaufsmöglichkeiten. Dafür ist die Stadt im Inselosten bekannt. Mit einer Fläche von 260 Quadratkilometern insgesamt in der Gemeinde muss Manacor mehr sein als nur das. Sie ist es. Manacor hat auch seine historischen Stellen – und dazu gehört ganz sicher das nicht allen bekannte „Es Hospitalet Vell“. Die Siedlung aus talayotischer Zeit liegt rund 15 Minuten mit dem Auto entfernt in Richtung des Ferienörtchens Cales de Mallorca, das von Mai bis Oktober so richtig Badesaison hat.

In Manacor einmal angekommen, folgen Sie der Ausschilderung Richtung Cales de Mallorca. Die landschaftlich schöne Strecke windet sich aus dem Zentrum heraus in einen der ländlichen Teile Manacors mit vielen Feldern, Weiden, Wiesen, Mandelbäumen, Orangen- und Zitronenbäumen, Gemüseanbau und Schafherden – und nicht zuletzt attraktiven und typisch mallorquinen Immobilien auf Mallorca. Die Carretera a Cales de Mallorca ist im Sommer gut befahren, denn sie ist auch gleichzeitig der Weg zu den Buchten Manacors wie der Cala Murada, der Cala Romantica, der Cala Mandia und dem Hafen Manacors, der Porto Christo heißt.

Am Ende der Landstraße biegen Sie nicht links Richtung Porto Christo ab, sondern Sie folgen der Ausschilderung nach rechts und damit nach Portocolom. Nach wenigen Kilometern geht es rechts ab in die Buchten von Cales de Mallorca. Dort ist auch schon Es Hospitalet Vell ausgeschildert.

Der Turm der alten Siedlung hat einen quadratischen Grundriss. Steigen Sie einfach aus und erleben Sie ein Stück alter mallorquinischer Kultur. Die Fundstücke, darunter der Turm und eine lange Mauer, stammen aus den Jahren 1100 bis 123 vor Christus. Lange Zeit haben hier Ausgrabungen stattgefunden, um die Meisterwerke aus Stein zu sichern. Einige von ihnen befinden sich heute im Museum von Manacor, das Sie auf dem Weg nach Cales de Mallorca passieren.

Neue Umgehungsstraße um Porto Christo in Bau – ab Sommer beruhigt sich der Autoverkehr rund um den Hafen Manacors

Viel diskutiert wurde der Abriss der neuen Brücke in Porto Christo ab Herbst des letzten Jahres – und noch immer ist das riesige Betonbauwerk, das den Autoverkehr durch Manacors Hafenstadt einigermaßen zügig fließen ließ, in aller Münde: In den letzten Monaten wurde die Brücke abgebaut, jetzt erinnern nur noch ein paar Meter gepflasterter Weg an den einstigen Übergang über den Hafen. An dem verbleibenden Stumpf steht das Schild „Durchfahrt verboten“ und warnt Autofahrer vor einem Ausflug ins Nichts.

Die alte Brücke von Porto Christo wurde wegen zahlreicher Schäden nach heftigem Wellengang im Herbst 2011 renoviert und hat längst den Autoverkehr durch die Hafenstadt wieder aufgenommen. Der Verkehr rund um Manacors Hafen wird sich ab diesem Sommer allerdings wieder beruhigen. In der Höhe des Kreisels zur Cala Magrana ist soeben mit einer Umgehungsstraße begonnen worden. Die Bauarbeiten gehen zügig voran. Die neue Straße mündet vor Porto Christo in die breite Landstraße, die Manacor mit seinem Hafen verbinden. Wer also die Drachenhöhlen besuchen möchte, muss nicht durch den Ortskern und den Hafen.

Ein Besuch im Zoo bei frühlingshaftem März-Wetter auf Mallorca

Mallorca im März: Das verspricht an guten Tagen Sonne ohne Ende, erste Strandspaziergänge und ein erstes „Vorglühen“ auf den stets warmen Sommer. Am vergangenen Wochenende zeigte sich Mallorca unter blauem Himmel und das Meer schimmerte in azurblau – wie es sich gehört.

Die ersten Grills kamen zum Einsatz und an der Ostküste Mallorcas war allseits rege Betriebsamkeit, denn wer eine Immobilie auf Mallorca besitzt weiß, dass jetzt auch Gartenzeit ist. Bäume und Bougainvilleas werden geschnitten, der Rasen gemäht, der Pool gereinigt, Fassaden gestrichen, Fenster aufgemöbelt – und nach getaner Arbeit bleibt immer noch genug Zeit, die wunderschön grüne Landschaft der Insel zu genießen.

Mallorcas Strand rund um Sa Soma und S'Illot

Egal ob in der Cala Murada, in Portocolom, in Cala D’Or, in Porto Christo oder weiter „nördlich“ Richtung Cala Millor: Das Wetter zeigte sich von seiner besten Seite. Damit ist Ausflugswetter. Ohne Zweifel. Viele Besucher zieht es immer wieder in den „Safari Zoo“ in Sa Coma. Hier geht es ausgesprochen tierisch zu, grundsätzlich mit dem Auto. Auf fünf Kilometern und auf 40 Hektar Zoogelände zeigen sich die Tiere von ihrer besten Seite.

Aussteigen ist verboten, was durchaus Sinn macht, denn oft genug kommen die Tiere nah an ihre Beobachter heran und die Affen genießen gute Ausblicke vom Autodach. Wer nicht mit dem eigenen Auto auf Safari gehen möchte, steigt in einen Bus. Für die Kinder gibt es außerdem einen Streichelzoo. Der „Safari Zoo“ ist das ganze Jahr geöffnet: täglich ab 9 Uhr bis 19 Uhr, im Winter allerdings nur bis 17 Uhr.

Wochenend-Märkte auf Mallorca: Einkaufen und bummeln

Märkte auf Mallorca: Sie sind Treffpunkt zum Einkaufen, Stätte der Geselligkeit. Und sie finden, das macht Sinn, auch am Sonntag statt. Jeden Tag ist in einer Stadt, einem Dorf oder einem Ort „mercado auf Mallorca“.

Am Wochenende fahren Sie also, zumindest am Samstag, nach S’Horta, Portocolom oder Manacor. Hier findet der kleine Gemüsemarkt übrigens täglich statt, sonntags allerdings geschlossen.Möchten Sie nicht in die Inselhauptstadt, aber dennoch einen Marktbummel unternehmen, können sie auch nach Alaró, Búger, Bunyola, Cala Ratjada, Costitx, Esporles, Llloseta, Santa Eugenia, Santa Margalida, Santanyi, Sóller und Bahia Grande fahren. Der Markt in Manacor in der Altstadt ist am Samstag eher klein, der Montagsmarkt dagegen groß und stets gut besucht. In Campos, nicht weit von Manacor, findet am Samstag der normale Wochenmarkt statt, allerdings mit vielen Trödelständen.

Spezialitäten der Insel gibt es auf dem Wochenmarkt auf Mallorca

Wie gesagt: Der Sonntag ist, markttechnisch gesehen, kein Ruhetag auf unserer Sonneninsel. Märkte finden Sie an diesem Tag in Felanitx im Inselosten sowie in Porto Christo mit Blick auf das blaue Mittelmeer. Hoch im Norden werden Sie in Pollensa den Markttag genießen. Außerdem Markt in: Alcudia, Inca, Llucmajor, Muro, Sa Pobla, Santa Maria del Camí und in Valldemossa mit seiner Klause, in der der französische Komponist Frederic Chopin seinen Winter auf Mallorca verbrachte. Die Wochenmärkte sind bekannt für ihre vielen Schinken- und Käsesorten, eingelegte Gemüse, Blumen für drinnen und draußen, Haushaltwaren und vieles mehr. Sie sind übrigens nur bis 13 Uhr geöffnet.