Korallenriffe und Piratenschiffe: Das Aquarium von Palma

Auf Mallorcas Sandstrände fällt seit Tagen die Sonne. Über das Wetter werden wir uns deshalb nicht beklagen. Wenn Sie also unserer schönen Insel einen Besuch abstatten, werden Sie an der Cala Murada und an den vielen anderen Stränden im Südosten der Insel von der derzeit grünen Landschaft ausgesprochen begeistert sein.

Am Nachmittag, wenn die Sonne langsam ihre Kraft verliert, empfehlen wir Ihnen heute einen Ausflug an das andere Ende der Insel. Im Aquarium von Palma teilen Sie für kurze Zeit das Leben mit schillernden Meeresbewohnern. Sie glauben nicht, wie schnell Sie sich auf Augenhöhe mit den Haien befinden. Sie werden beeindruckt sein.

Das Palma Aquarium hat mehr zu bieten als Fische und andere Meeresbewohner. Auch die Gartenanlage kann sich sehen lassen. Hier finden Sie Korallenriffe mit farbenprächtigen Pflanzen und Tieren und nicht zuletzt einen Fisch, der ein Geheimnis birgt. Der Mittelmeerfahnenbarsch lässt es sich gut gehen und lebt stets in einem Harem, aber sobald das Männchen stirbt, verwandelt sich das stärkste Weibchen der Gruppe in einen männlichen Fisch.

Haben Sie Kinder dabei? Dann gehen Sie gleich nebenan in den Dschungel mit seinen vielen Wasserfällen, Tieren und der mediterranen Vegetation. Auf dem Piratenschiff stechen die Kinder dann für eine Weile in See.

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Umweltministerium stellt vier Millionen für den Ausbau der Bäche auf Mallorca bereit – Stauseen im Gebirge fehlt noch Wasser

Mallorcas Stauseen sind in diesem Jahr nicht gut gefüllt, denn der Winter brachte wenig Regen, dafür aber in diesem Monat Schnee. Mehr als in den letzten 40 Jahren. Er verleiht dem Tramuntana-Gebirge immer noch weiße Spitzen, obwohl die Temperaturen langsam wieder steigen. Regen hat im Dezember und Januar, das stellen die Landwirte Mallorcas klar, gefehlt, so dass die beiden Stauseen „Gorg Blau“ und der „Cúber“ derzeit nicht gut gefüllt sind.

Doch wenn es auf der Insel einmal regnet, dann kommt das Nass meist kräftig von oben. Bäche, die in Städten und Dörfern teils sichtbar, teils unterirdisch liegen, nehmen dieses Wasser auf, wenn sie dafür gerüstet sind. In den ländlichen Bereichen der Insel und damit auch im Südosten Mallorcas sind die Bäche Teil der mediterranen Landschaft mit ihren oft genug idyllisch gelegenen Immobilien auf Mallorca. Das spanische Umweltministerium stellt nun vier Millionen Euro bereit, um die „torrente“ zu säubern und so auszubauen, dass sie problemlos das Wasser aufnehmen können. Mit den Maßnahmen zum Hochwasserschutz soll bald begonnen werden.