Canyoning auf Mallorca: zu Ostern in die Schluchten des Tramuntana-Gebirges und sportlichen Nervenkitzel erleben

Ostern auf Mallorca: Vor allem der Ostermontag ist traditionsgemäß Ausflugstag auf unserer Insel. Auf der das Wetter hoffentlich über die „semana santa“, die heilige Woche, keine Enttäuschungen bereithält. Ostern zieht es viele Einheimische ins Kloster Lluc im Tramuntana-Gebirge, um dort im Freien ein Mittagessen vorzubereiten. Oder zu anderen Ausflugsorten, von denen es hier auf unserer Insel natürlich jede Menge gibt.

Urlauber kommen oft genug, um die Ostertage für sportliche Aktivitäten zu nutzen. Und was für die Surfer Hawaii ist, ist für die Kletterer Mallorca. Sie leben für das Canyoning, das hier auf der Insel immer beliebter wird. Und da bieten sich die doch sehr tiefen Schluchten des Tramuntana-Gebirges wirklich an!

Wenn Sie die Berge unserer Insel schon kennen und gute Erfahrungen mit dem Klettern haben, machen Sie sich doch allein auf den Weg. Aber für Ortsunkundige bietet die Insel zahlreiche Canyoning-Trips mit professioneller Begleitung an. Die Sicherheitsausrüstung ist für jeden ein Muss, für Anfänger, die zum ersten Mal auf Tour gehen, sollten speziell dafür ausgebildete „Guides“ unbedingt mitgehen, um Erfahrungen zu sammeln. Wichtig ist es beim Auf und Ab in den Schluchten, die landschaftlichen Gegebenheiten und den Umgang mit der Ausrüstung kennen zu lernen. Deshalb empfiehlt es sich, als Anfänger mit einer Gruppe in die Höhe zu gehen.

Advertisements

„Font Ufanes“: spektakuläres Ausflugsziel nur bei Regen

Wir können uns über das Wetter auf Mallorca nicht beklagen. Während in Deutschland auf den ersten Autoscheiben Eis gekratzt wird, sinken die Temperaturen hier nachts kaum auf unter 15 Grad. Der Insel würde ein bisschen Regen ganz gut stehen, aber Niederschläge hielten sich in diesem Sommer absolut in Grenzen. Ungetrübte Badefreuden genießen wir noch immer an den vielen Stränden der Insel.

Kommt irgendwann der winterliche Regen, stehen die Strände im Hintergrund und Mallorca-Freunde machen sich auf den Weg zu den „Font Ufanes“. Sie sind, schlicht und einfach, ein Erlebnis und immer wieder ein „Quell des Erstaunens“ auf unserer schönen Insel. Dort, inmitten eines idyllischen Steineichenwaldes in der Nähe des Dorfes Campanet, präsentiert sich den Inselbewohnern und den Gästen ein Spektalel der besonderen Art. Die „Font Ufanes“, unweit des Tramuntana-Gebirges, sprudeln bei viel Nass von oben so heftig, dass das Bergwasser aus den unterirdischen Quellen nur so schießt. Das hat geografische Hintergründe, denn das Gebirgsgebiet und damit auch der Norden der Insel „halten“ den Regen wegen der Berge länger als beispielsweise der nur hügelige und auch der romantische Inselosten. Fazit: Das Wetter auf MAllorca kann sich an einem Tag je nach Gebiet durchaus sehr unterschiedlich präsentieren.

115 Liter Wasser pro Quadratmeter sind nötig, um das kühle Nass spektakulär sprudeln zu lassen – so sagen zumindest die Mallorquiner. Und all das auf runden 1000 Metern Höhe nahe dem Kloster Lluc. Sobald die Information ihre Runde macht, dass genügend Wasser von oben kam, strömen Mallorquiner und deren Gäste zu dem wundervollen Schauspiel, das seinesgleichen sucht.

Beim Blick auf unseren Himmel sind wir derzeit von diesen Wassermassen weit entfernt. Üppige Regenfälle dieser Art sind derzeit kaum vorstellbar. Warten wir den Winter ab.