Kein Regen auf Mallorca – Pegel der Stauseen sinkt langsam

Mallorca ist keine Regeninsel, obwohl sie an manchen Tagen gut Wasser von oben gebrauchen könnte, um die Landwirtschaft und die Landschaft grüner zu machen. Doch da es in den Sommermonaten hier selten regnet, ist Wasser bei uns auf Mallorca höchstes Gut. Nicht nur für die Landwirte, die hier Obst und Gemüse anbauen, sondern auch als Trinkwasser und für die Bewässerung von Golfplätzen. Beispiele, wo Wasser nötig ist, gibt es in Hülle und Fülle.

Den Regen im Winter wissen die Mallorquiner sehr zu schätzen, denn er hat sozusagen präventive Funktion. Denn: Die Wasserversorgung der Insel hat seine Quelle hoch oben im Tramuntana-Gebirge. Dort liegen die beiden großen Stauseen Gorg Blau und der Cúber . In ihnen sammelt sich das Wasser des Winters – und sie versorgen so weite Teile der Insel mit Trinkwasser. Der Mallorquiner macht sich in den Nachrichten stets schlau, wie der Wasserstand ist, was Sinn macht, denn von diesem Wasser ist die Insel durchaus abhängig.
Im Winter 2011/2012 hat es ausreichend geregnet, um die Stauseen gut zu füllen. Jetzt im Juni – es hat Wochen nicht richtig geregnet auf Mallorca – fällt der Wasserstand nach und nach. In den heißen Monaten, also im August, sinkt der Pegel oft genug auf 35 Prozent des gesamten Stauvermögens.

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Trinkwasserfilter säubern das Wasser in vielen Mallorca-Immobilien

Wasser ist auf Mallorca ein wertvolles Element. Wenn Nasses vom Himmel kommt, freuen sich die Mallorquiner über die gefüllten Stauseen, die vornehmlich im Tramuntana-Gebirge liegen. Der bekannteste ist der „George Blau“. In der Hochsaison sind Regenfälle eher selten und wenn sie über die Insel kommen, dann meist kurz, aber heftig.

Viele Urlauber, die auf Mallorca ein Haus oder eine Wohnung besitzen, wissen, ob sie ihr Wasser für den normalen Hausgebrauch trinken können oder nicht. Je nach Lage des Hauses auf Mallorca ist das Wasser ausgesprochen kalk- oder eisenhaltig und deshalb für den Verzehr direkt aus dem Hahn nicht geeignet.

Viele Objekte, die auf der Insel verkauft werden, passen sich, wassertechnisch gesehen, den deutschen Verhältnissen an und verfügen mittlerweile über einen so genannten Trinkwasserfilter. Den gibt es für Privathäuser, längst aber auch für Hotels, Cafés und Restaurants. Sie filtern Schadstoffe aus dem Wasser – und damit auch den hohen Kalkgehalt, der Badezimmern und seinen Fliesen und sanitären Einrichtungen immer wieder zu schaffen macht. Mittlerweile gibt es auch Filter, die ohne Strom arbeiten.

Die Vorteile liegen auf der Hand: Wichtige Mineralien des Wassers bleiben im Wasser, die Schadstoffe werden entfernt. Das Wasser erhält eine weiche Qualität, was zum Kochen und vor allem für die Zubereitung von bestimmten Tees und Kaffees wichtig sein kann.